Wetter in NRW - Wetterdienst warnt vor Glätte und Schneefall

Schon morgens lange Staus : Wetterdienst erwartet neuen Schnee in NRW

Starke Schneefälle und glatte Straßen haben am Montag im Berufsverkehr für mehrere Unfälle und lange Staus gesorgt. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor stürmischen Böen und bis zu 20 Zentimeter Neuschnee.

Rund 315 Kilometer Stau und stockenden Verkehr gab es am Montagmorgen. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor stürmischen Böen und bis zu 20 cm Neuschnee im Verlauf des Tages. Die Schneefallgrenze liegt demnach bei rund 200 Metern. Lange bleibt der Schnee bei Temperaturen zwischen 3 und 6 Grad aber nicht liegen.

Großalarm löste am Montagmorgen die Feuerwehr-Leitstelle in Bergisch Gladbach für Wermelskirchen aus: Eine Lehrerin der Waldschule drohte auf ihrer Fahrt zum Parkplatz am der Tennisanlage Vogelsang bei Schneeglätte einen Abhang hinunter zu rutschten. Auf der A1 im Bergischen Land versperrten querstehende Lkw die Ausfahrten in Lennep und auch Wuppertal-Ronsdorf.

Viel Geduld mussten Autofahrer unter anderem auf der A 45 zwischen Lüdenscheid-Süd und Olpe aufbringen. Dort stockte der Verkehr in beide Richtungen auf einer Länge von 15 Kilometern. Auf der A 46 Richtung Düsseldorf standen Autofahrer zwischen Wuppertal-Wichlinghausen und Haan-Ost rund eine Dreiviertelstunde im Stau. Weil mehrere Lkws quer standen, staute sich der Verkehr auch auf der A 1 Richtung Köln zwischen Wuppertal-Langerfeld und Wermelskirchen auf rund zehn Kilometern.

Ähnlich grau und kalt zeigt sich das Wetter auch für den Rest der Woche. Vereinzelt sinken die Temperaturen in Richtung null. Im Bergland muss daher immer wieder mit Schnee gerechnet werden. In den Ebenen gibt es aber nur Schneeregen. Dazu schwächt der Wind merklich ab. Zum Ende der Woche lichtet sich dann auch die Wolkendecke.

(lukra/dpa)
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