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Wetter in NRW: Schnee und Blitzeis sorgen für glatte Straßen

Wetter in NRW : Schneematsch und Blitzeis sorgen für glatte Straßen

Durch überfrierende Nässe, Blitzeis und Schneematsch ist es auf vielen Straßen in NRW glatt geworden. Es gab bereits in der Nacht zu Samstag mehrere Unfälle. Die Wintersportorte fürchten neuen Andrang.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte für das Wochenende kaltes und trübes Winterwetter an. Allerdings warnen die Meteorologen, dass es in ganz NRW auch am Samstag glatte Straßen durch überfrierende Nässe geben könnte. Da leichter Frost mit Temperaturen zwischen -1 und -3 Grad herrscht, kann der Schneematsch auf den Straßen glatt werden. Das Tauwasser verwandelte sich teilweise in Blitzeis. Auch in der Nacht zum Sonntag kann es laut DWD auch in tiefen Lagen gebietsweise Glätte durch leichten Schneefall oder überfrierende Nässe geben.

Blitzeis meldete am späten Freitagabend die Polizei in Gelsenkirchen. Es kam zu mehreren Verkehrsunfällen im gesamten Stadtgebiet. Eine Straße musste komplett gesperrt werden.

Auf der A2 und A33 gab es durch Glätte und starke Schneefälle im südlichen Bereich des Teutoburger Waldes allein zwischen 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr insgesamt 16 Verkehrsunfälle, berichtet die Autobahnpolizei. Eisglatte Straßen wurden außerdem unter anderem aus dem Rhein-Erft-Kreis und dem Kreis Mettmann gemeldet.

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Durch den erneuten Wintereinbruch rechnen die Behörden an diesem Wochenende erneut mit einem Ansturm in den Wintersportregionen in NRW. Kostenpflichtiger Inhalt Zum Teil war es um den Jahreswechsel herum zu chaotischen Zuständen in der Eifel sowie dem Sauer- und dem Bergischen Land gekommen. Viele Tagestouristen zieht es nun voraussichtlich wieder in die mit Schnee bedeckten Gebiete rund um Winterberg oder Hellenthal. In der Corona-Pandemie sind viele Hänge, Skilifte und Rodelpisten aber wegen der Hygienevorschriften gesperrt. Auch die nötige Infrastruktur für Tagestouristen wie Parkplätze oder Toiletten sind gesperrt.

So kündigte die Polizei des Hochsauerlandkreises am Freitag erneut verstärkte Kontrollen an. Unterstützt werden die Beamten dabei durch Hundertschaften der Bereitschaftspolizei und einer Reiterstaffel.

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(top/ mit dpa)