Rückkehr des Sommers Rest-August bringt Wärme und Regen

Düsseldorf · In der nächsten Woche meldet sich zwar der Sommer zurück, eine stabile Schönwetter-Phase ist aber eher nicht in Sicht. Das könnte sich in den letzten August-Tagen ändern.

Der Sommer kehrt zurück - allerdings auch mit Regen.

Der Sommer kehrt zurück - allerdings auch mit Regen.

Foto: dpa/Thomas Warnack

Der Sommer meldet sich zurück – allerdings ist noch unklar, ob es sich nur um eine Stippvisite handelt. Und stabile sommerliche Verhältnisse sind vorerst auch nicht zu erwarten. Schuld daran ist laut Deutscher Wetterdienst (DWD) das große Tiefdruckgebiet „Arend“ auf dem Nordatlantik, dessen Ausläufer bis nach Westeuropa reichen. Nach einem nahezu perfekten Freitag mit Temperaturen im Rheinland von bis zu 30 Grad machen sich gegen Abend schon erste Wolken als Vorläufer von „Arend“ bemerkbar. In der Nacht zu Samstag steckt NRW wie die gesamte Nordwesthälfte Deutschlands dann unter einer dichten, teilweise regnerischen Wolkendecke. Das Wetter am Samstag zeigt sich dann wechselhaft, örtlich sind Unwetter mit Starkregen möglich und die Temperaturen bewegen sich zwischen 22 Grad im Bergland und 28 Grad in tieferen Bereichen. Diese instabile Neigung zieht sich dann abgeschwächt bis in die nächste Woche.

So zeigen die verschiedenen Langfristwettermodelle für die zweite August-Dekade laut dem Portal wetterprognose-wettervorhersage.de eher südwestliche Strömungen, die warm-feuchte Luft nach Deutschland transportieren und eine labile Wetterlage begünstigen. Lokal können daher auch in der kommenden Woche immer Schauer und Gewitter auftreten, die Temperaturen liegen dabei im Rheinland um 25 Grad, also immerhin im sommerlichen Bereich. Grundsätzlich sieht es wohl so aus, dass in den nächsten Tagen im Süden Deutschlands eher freundlicheres und stabileres Sommerwetter zu erwarten ist, während es im Norden wolkiger und damit auch etwas kühler sowie feuchter bleibt. Das hat laut DWD auch Folgen für Himmelsbeobachter: Wer am kommenden Wochenende, wenn der Perseiden-Strom seinen Höhepunkt (in der Nacht auf Sonntag) erreicht, gerne Sternschnuppen zählen will, hat dafür in NRW eher schlechte Karten.

Wie sich das Wetter in den letzten Augusttagen entwickeln wird, lässt sich angesichts der labilen Großwetterlagen kaum vorhersagen. Möglich ist es derzeit genauso, dass sich das sommerliche Wetter stabilisiert, wie auch eine herbstliche Variante mit einem Temperaturrückgang. Erste Trendprognosen verzeichnen aber für das Wochenende vom 19. und 20. August für das Rheinland Werte von bis zu 30 Grad. Bewahrheitet sich das und bleibt das sommerliche Wetter bis in die ersten Septembertage hinein erhalten, könnte das für einen freundlichen Herbst sprechen. Zumindest, wenn man sich auf eine Bauernregel verlässt: „September schön in den ersten Tagen will den ganzen Herbst ansagen.“

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