Wetter in NRW: Gewitter mit Starkregen ab 7. Juni 2018

Vorhersage für Donnerstagnachmittag : Gewitter sollen den Süden von NRW treffen

Meteorologen erwarten Gewitter und Starkregen am Donnerstagnachmittag. Vor allem der Süden von NRW soll betroffen sein. Es kann Unwetter geben.

Am Mittwoch ist die Wahrscheinlichkeit für Gewitter bei Temperaturen um die 28 Grad sehr gering. Auch der Donnerstag beginnt zunächst mit trockenem, heißem Wetter. Ab Mittag ziehen Wolken auf, die Schauer und Gewitter bringen, melden die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen.

Örtlich könne es zu Unwettern mit heftigem Starkregen und stürmischem Wind kommen. Starkregen mit mehr als 15 Litern pro Quadratmeter und Stunde oder sogar unwetterartiger Regen mit mehr als 25 Litern seien möglich. Wo genau die Unwettergefahr in NRW am größten sein wird, lässt sich laut DWD derzeit noch nicht abschätzen. Die Wettermodelle zeigen aber, dass die Gewitterwahrscheinlichkeit im Süden von NRW über die Eifel bis zum Ruhrgebiet am größten ist. Unwahrscheinlicher sind Gewitter im Norden und Nordosten von NRW.

Wie der WDR berichtet, bereiten sich Städte und Gemeinden im südlichen NRW auf die drohenden Gewitter vor. In Monschau würden zum Beispiel Sandsäcke gelagert, in Blankenheim Straßenabläufe und Gitter vor Gräben von Geröll befreit, damit das Wasser schneller abfließen kann.

Prognose für die weiteren Tage

Auch in den Tagen danach soll es warm und unbeständig bleiben mit Schauern und Gewittern. Am Freitag kann es weiter gewittern, insbesondere am Nachmittag kann es Unwetter geben. Die Meteorologen erwarten heftigen Starkregen und Hagel. Dabei wird es zwischen 25 und 29 Grad warm.

Für das Wochenende besteht noch Hoffnung auf besseres Wetter, denn die Prognosen sind noch nicht so belastbar und könnten sich noch ändern. Doch derzeit erwarten die Meteorologen auch für Samstag und Sonntag Schauer und Gewitter.

In der vergangenen Woche hatten schwere Unwetter die Region an mehreren Tagen getroffen. In Wuppertal standen ein Einkaufszentrum, zahlreiche Straßen und Keller unter Wasser, an einem Universitätsgebäude stürzte ein Dach teilweise ein. Auch in Düsseldorf, Duisburg, Aachen und anderen Städten musste die Feuerwehr wegen des Unwetters ausrücken.

(mit Material der Nachrichtenagentur dpa)

(lsa/heif)
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