Wetter in NRW: Aprilwetter Ende März - es drohen Sturm und Gewitter

„Aprilwetter Ende März“ : Wetterdienst warnt vor Sturmböen in NRW

Der Deutsche Wetterdienst meldet für ganz NRW drohende Sturmböen. Außerdem kann es Gewitter, in höheren Lagen sogar Schnee geben. Im Laufe der Woche soll sich die Wetterlage aber entspannen.

Ein Tiefausläufer überquert das Land und bringt von Nordwesten her Sturmböen mit. Sie haben laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 Km/h. Wo gleichzeitig Regen fällt, können die Sturmböen mit 75 Km/h übers Land fegen. Ein Schwall polarer Meeresluft sorgt für dieses „unbeständige Aprilwetter Ende März“, so Metereologe Martin Jonas vom DWD in Offenbach.

Am Montag kann es neben dem Sturm einzelne, kurze Gewitter mit Graupel und Hagel geben. Der Tag bleibt bewölkt, die Temperaturen liegen zwischen sieben und elf Grad. In höheren Lagen kann es sogar Schnee geben. In der Nacht zu Dienstag bleibt es bewölkt, die Temperaturen sinken auf 4 bis -1 Grad.

Im weiteren Wetterverlauf beruhigt sich das Wetter zwar, am Dienstag oder Mittwoch soll es Metereologe Jonas zufolge aber ungemütlich bleiben. Es ist bewölkt, immer wieder sind Regenschauer möglich. „Aber es wird deutlich weniger windig“, so Jonas.

Erst Richtung Wochenende wird es dann wieder freundlicher. Längere sonnige Abschnitte sind schon am Donnerstag zu erwarten und auch die Temperaturen gehen wieder hoch. Möglich macht das Hoch „Irmelin“. Am Freitag sind dann sogar bis zu 18 Grad drin, die 20-Grad-Marke wird nach derzeitigem Stand aber nicht geknackt.

(kess/top)
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