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Wetter in NRW: Am Wochenende weiter Regen, Wind und Gewitter

Wetter in NRW : In NRW bleibt es ungemütlich – „Spätsommer“ Mitte der Woche?

Am Samstagabend sind bis in die Nacht Starkregen und Gewitter möglich. Auch am Sonntag bleibt es wechselhaft mit Schauern und Gewittern. Aber es ist Besserung in Sicht.

Einzelne Schauer und Gewitter und dazu Temperaturen um die 23 Grad erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die kommenden Tage in Nordrhein-Westfalen. Im Laufe des Samstags könnten örtlich immer wieder Schauer und vereinzelt Gewitter aufziehen, sagte ein DWD-Meteorologe in Essen. Am frühen Abend soll sich der Regen verstärken – „sehr lokal“ könnte es Niederschlag mit 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter geben. Es lasse sich aber noch nicht eingrenzen, welche Orte oder Regionen in NRW betroffen seien.

Auch am Sonntag und Montag sieht die DWD-Prognose bei wechselnder Bewölkung wieder einzelne, kleine Schauer und Gewitter vor und dabei Höchstwerte zwischen 21 und 23 Grad. Der Dienstag sei dann voraussichtlich der letzte Tag mit dieser ungemütlichen Wetterlage, sagte der DWD-Experte. Vor allem im Norden seien Schauer möglich, im Süden bleibt es eher heiter.

Für die Mitte der kommenden Woche gebe es ersten Modellen zufolge eine gute Nachricht: „So eine Art Spätsommer könnte sich da andeuten“, berichtete der Meteorologe: Die Temperaturen könnten auf bis zu 28 Grad klettern.

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Bereits am Freitag hatte es in Teilen NRWs viel geregnet: Auf der Autobahn 42 bei Duisburg verlor ein Autofahrer am Freitagabend auf einer nassen Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen. Drei Menschen aus dem Fahrzeug kamen verletzt in ein Krankenhaus, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Einer von ihnen wurde demnach von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen. Der Fahrer war ins Schleudern geraten, stieß gegen einen Lkw und dann gegen die Mittelschutzplanke. Bei den Verletzten bestehe aber keine Lebensgefahr, sagte die Sprecherin. Zuvor hatte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtet.

In Teilen Bayerns drohen allerdings am Samstag erneut schwere Unwetter. Von den Alpen bis zur Donau seien ab dem späten Nachmittag Gewitter sowie im Südosten teils Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Besonders betroffen sei die Region vom Werdenfelser Land bis hin zum Bayerischen Wald, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag mitteilte. Sollte sich hier eine „Superzelle“ bilden, drohten Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde, heftiger Starkregen mit bis zu 60 Litern pro Quadratmeter und größerer Hagel.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Extreme Überflutungen, Hitzewelle, Unwetter - Wetterextreme in NRW 2021

(felt/bora/top/dpa)