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Verkehr in NRW​: ADAC erwartet am langen Wochenende viele Staus​

Verkehr in NRW : ADAC erwartet viele Staus am langen Wochenende

Am langen Christi-Himmelfahrts-Wochenende rechnet der ADAC in NRW mit vielen Staus. Die meisten Staus erwartet der Verkehrsclub schon am Mittwoch. Da treffen Kurzurlauber und Reisende aufeinander.

Der ADAC in NRW rechnet am kommenden langen Christi-Himmelfahrts-Wochenende mit vielen Staus auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen. „Es gibt praktisch keine Corona-Einschränkungen mehr für den Urlaubsverkehr. Wenn die hohen Spritpreise und Lebenshaltungskosten der Reiselust keinen Dämpfer verpassen, wird sich das Stauniveau der Zeit vor Corona annähern“, sagte ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold am Montag.

Die meisten Staus erwartet der ADAC bereits am Mittwoch von 13 bis 19 Uhr, wenn Berufspendler und Kurzurlauber aufeinandertreffen. 2019 habe der Mittwoch vor Christi Himmelfahrt mit 1335 Staumeldungen in NRW zu den staureichsten Tagen des Jahres gehört. Sehr staugefährdet seien vor allem die Autobahnen im Großraum Köln und im Ruhrgebiet, betonte der ADAC. Vor allem an Baustellen sei Geduld gefragt.

Bei schönem Wetter rechnet der ADAC außerdem an Christi Himmelfahrt sowie Samstag und Sonntag auf den Ausfallstraßen der Städte in die Naherholungsgebiete mit Verzögerungen durch Tagesausflügler. Am Sonntagnachmittag sorge dann der Rückreiseverkehr für volle Autobahnen. Wenig Verkehr erwartet der ADAC in NRW hingegen am Freitag.

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Im letzten Jahr vor der Corona-Pandemie, 2019, gab es laut ADAC von Mittwoch bis Sonntag in NRW 2081 mal Stau und stockenden Verkehr mit einer Gesamtlänge von 2481 Kilometern.

Auch bundesweit wird mit vielen Staus gerechnet. In den Bundesländern Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen ist der Freitag nach dem Feiertag offiziell schulfrei. Auch in anderen Bundesländern dürften sich viele Menschen diesen Brückentag frei nehmen. Unterwegs sind auch Autofahrer aus Hamburg und Sachsen-Anhalt. In beiden Bundesländern enden die einwöchigen Ferien.

Die Rückreisewelle erreicht am Sonntagnachmittag ihren Höhepunkt. Relativ ruhig dürfte es auf den Fernstraßen in Deutschland am Freitag werden. Laut ADAC besteht die größte Staugefahr unter anderem auf den Fernstraßen von und zur Küste, in den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München, auf der A1 von Köln bis Lübeck, auf der A2 Berlin - Dortmund und auf der A 3 Köln - Nürnberg.

(kag/dpa)