1. NRW
  2. Panorama

Unwetter ziehen weg aus der Region — Gewitter im Südosten Deutschlands

Hagelschauer im Sauerland : Unwetter ziehen langsam weg aus NRW

Am Mittwoch geht es mit der brisanten Unwetterlage weiter – aber größtenteils nicht in unserer Region: Die Gefahr von Gewittern und damit verbundenen Unwettern zieht weiter in den Südosten Deutschlands. Im Sauerland kam es am Dienstagabend nochmal zu heftigen Gewittern.

Am Mittwoch geht es mit der brisanten Unwetterlage weiter — aber größtenteils nicht in unserer Region: Die Gefahr von Gewittern und damit verbundenen Unwettern zieht weiter in den Südosten Deutschlands. Im Sauerland kam es am Dienstagabend nochmal zu heftigen Gewittern.

Eine Unwetterfront mit Gewittern, Starkregen und Hagelschauern hat am Dienstagabend im Hochsauerland örtlich große Schäden angerichtet. In Schmallenberg berichteten Augenzeugen von Hagelkörnern mit mehr als vier Zentimetern Durchmesser, die in Dachfenster und Lichthauben einschlugen.

In einem Schulzentrum ergoss sich durch die zerstörten Lichtkuppeln das auf dem Dach gestaute Wasser ins Gebäude. Dort wurde es von der Feuerwehr abgepumpt. "Am Mittwoch sollen die Hauptschüler zunächst zu Hause bleiben", sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung. Weil das Gebäude vermutlich längere Zeit nicht genutzt werden kann, sucht die Stadt nach Ersatzräumlichkeiten für den Unterricht.

Relativ ruhig in NRW

Trotz zahlreicher Gewitter und Hagelschauer hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen am Mittwochmorgen von einer ruhigen Nacht berichtet. Im Zeitraum von 20 Uhr am Dienstag bis 3 Uhr am Mittwoch habe es lediglich 49 wetterbedingte Einsätze gegeben, sagte ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei in Duisburg.

Dabei gab es nach bisherigen Erkenntnissen keine Verletzten. Auch auf den Autobahnen Nordrhein-Westfalens hat sich die Lage laut Polizei beruhigt. Dort gebe es nach aktuellem Stand keine wetterbedingten Sperrungen mehr.

Gewitter im Südosten Deutschlands angekündigt

Im Südosten Deutschlands soll es derweil zu teils kräftigen Schauern und Gewittern mit Hagel, Starkregen und Sturmböen kommen. Sowohl im Westen als auch im Norden wird es hingegen trocken und es heitert auf. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 27 und 32 Grad mit Werten in der Lausitz und in Niederbayern, sonst werden 21 bis 26 Grad erreicht.

Rund um Düsseldorf werden bis zu 25 Grad erwartet, es kann vorübergehend zu Schauern kommen. Ab dem Nachmittag soll es aber deutlich sonniger werden.

Baden-Württemberg kommt glimpflich davon

Erste Stürme und Gewitter sind derweil am Dienstagabend ohne größere Schäden über Baden-Württemberg gezogen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte in einigen Landkreisen — darunter die Region Stuttgart — vor extremen Unwettern gewarnt.

Bis zum frühen Abend sei es aber relativ ruhig geblieben, sagte ein Polizeisprecher. Im Kreis Esslingen meldete die Feuerwehr beispielsweise umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und abgebrochene Äste. Die "Ruhepause" sei nur vorübergehend, sagte ein DWD-Sprecher.

In Teilen Baden-Württembergs, Bayerns, Niedersachsens, in Rheinland-Pfalz, Hessen sowie im Osten Nordrhein-Westfalens wurden in der Nacht heftige Gewitter erwartet.

(cfk)