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Unwetter in NRW: Regen sorgt für Schlammlawinen und Bahnstörungen

Unwetter in NRW : Regen sorgt für Schlammlawinen und Bahnstörungen

Ein Unwetter hat für eine unruhige Nacht für Anwohner, Polizei und Feuerwehr gesorgt. In vielen Orten hinterließen heftige Regenfälle ihre Spuren. Im Zugverkehr kam es zu Ausfällen und Verspätungen.

Starker Regen hat in Teilen von Nordrhein-Westfalen in der Nacht auf Mittwoch für Ärger gesorgt. In Lügde (Kreis Lippe) seien in mehreren Ortsteilen Keller mit Wasser und Schlamm vollgelaufen, teilte die Feuerwehr mit. Außerdem seien Bäume umgestürzt und es habe Geröll von Straßen geräumt werden müssen. Insgesamt hatten die Helfer 22 Einsätze bis in die frühen Morgenstunden. Besonders betroffen waren die Ortsteile Rischenau und Falkenhagen. „Lediglich die Kernstadt selber blieb verschont“, hieß es in der Mitteilung.

Regen und starker Wind richteten auch im Kreis Höxter Schaden an. Fast das gesamte Kreisgebiet sei betroffen gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Wasser sei in Keller eingedrungen und Bäume seien umgestürzt. Außerdem habe es teilweise Schlammlawinen gegeben. Am Morgen seien aber alle Straßen wieder frei gewesen. Verletzt worden sei niemand.

Zugreisende spürten die Wetterauswirkungen ebenfalls. In der Nacht seien die Strecke zwischen Ottberg und Höxter sowie zwischen Ottbergen und Lauenförde wegen Schlamms gesperrt worden, sagte ein Sprecher der Nordwestbahn. Am Morgen sei die Strecke zwar wieder frei gewesen. Dennoch sei es noch zu Verspätungen von teilweise 30 bis 40 Minuten gekommen. Wegen Aufräumarbeiten könnten die Züge zunächst nur mit gedrosselter Geschwindigkeit auf der Strecke fahren.

(top/dpa)