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Unwetter in NRW: Meteorologen erwarten nachmittags Starkregen

Unwetter erwartet : NRW droht neuer Starkregen

Am Donnerstag kann es in NRW erneut heftig gewittern. Ab dem Nachmittag erwarten die Meteorologen Starkregen, Sturmböen und Hagel.

Es ist eine Nachricht, die die Menschen in Orten wie Wuppertal oder Aachen gar nicht gerne hören dürften: Ab Donnerstagnachmittag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut mit starkem Unwetter in NRW. „Wo genau sie sich ereignen, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, weil sich die Gewitter noch nicht gebildet haben. Wir wissen aber, dass sie kommen werden“, sagt Franz-Josef Molé, Meteorologe beim DWD.

Erwartet werden nicht nur Sturm und Hagel, sondern vor allem Starkregen. „Nach unseren Berechnungen kann der Regen ähnlich wie vergangene Woche wieder in Extrembereiche gehen.“ Molé rechnet derzeit mit über 60 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Zum Vergleich: Von Starkregen sprechen Meteorologen ab 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb eines Tages - und das durchschnittliche Monatsmittel beträgt in NRW 73 Liter pro Quadratmeter.

Derzeit vermutet der DWD, dass die Gewitter bis zum mittleren Niederrhein ziehen werden. „Aber das ist wie mit einem Kochtopf voll Wasser. Man kann sagen, dass das Wasser kochen wird - nur wo die Blasen aufsteigen werden, das lässt sich nicht vorhersagen.“ Entsprechend wenig absehen lasse sich zu diesem Zeitpunkt, wo sich die Gewitterzellen entleeren werden. „Das wird lokal sehr begrenzt sein, aber dort wo es passiert, geht gefühlt die Welt unter“, sagt Molé.

Die Gewitter am Donnerstag sind keine Ausnahme, sondern sie leiten eine Phase mit regelmäßigen Unwettern ein. Bis Montag muss jeden Tag mit teils extremem Regen und Gewittern gerechnet werden. Die Temperaturen bleiben trotzdem sommerlich und schwülwarm. Der Donnerstag ist mit bis zu 30 Grad der heißeste Tag.

Das Wochenende dürfte milde Temperaturen von über 25 Grad bereithalten. Spätestens ab Dienstag rechnet der DWD jedoch mit einer deutlichen Veränderung. Ab dann erwartet Meteorologe Molé einen Temperatursturz von rund 10 Grad auf etwa 20 Grad bei insgesamt schlechterem Wetter.