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Universität Bonn führt zum Wintersemester Studiengang "Cyber Security" ein

Ab dem Wintersemester : Uni Bonn führt neuen Studiengang „Cyber Security“ ein

Studenten lernen in sechs Semestern die Grundlagen der IT-Sicherheit, der Psychologie und Rechtswissenschaften. Die zukünftigen Sicherheitsexperten sollen Privatpersonen und Unternehmen vor Kriminalität im Netz schützen.

Smartphone, Smartwatch, Laptop – die fortschreitende Digitalisieurng ermöglicht eine immer stärkere Vernetzng aller Lebensbereiche. Doch je mehr Leben sich online abspielt, desto mehr müssen Privatpersonen und Unternehmen geschützt werden – vor allem vor unzureichenden oder sogar manipulierten Computersystemen. Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn will ab dem kommenden Wintersemester 2019/2020 deshalb zukünftige IT-Sicherheitsexperten ausbilden.

Über sechs Semester lernen Studenten in dem Bachelorstudiengang „Cyber Security“ Grundlagen der IT-Sichehreit und der „Mensch Maschine Interaktion“. Ergänzt wird das Studium durch eine Nebenfachausbildung in Rechtswissenschaften und Psychologie, informiert die Uni auf ihrer Website. Praxisvorlesungen mit Fachexperten, beispielsweise von der Deutschen Telekom und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, gehören ebenfalls dazu. Im fünften Semester ist außerdem ein verpflichtendes Berufspraktikum vorgesehen.

Mitbringen sollten die angehenden IT-Sichehreitsexperten ein gutes mathematisches und logisches Verständnis. Auch sollten Studenten verschiedene Standpunkte und Ansichten einnehmen können, heißt es. Der Studiengang ist ein zulassungsbeschränktes Studienfach. Wer einen Platz bekommt, richtet sich nach einem ortsbezogenen NC. Bewerben kann man sich von Anfang Juni bis zum 15. Juli.

Beruflich durchstarten kann man nach abgeschlossenem Studium als IT-Security-Berater und IT-Security-Analyst. Ebenfalls soll ein Masterstudiengang in „Cyber Security“ möglich sein.

(jms)