Unfall auf der A2 bei Bielefeld: Sperrung aufgehoben - weiterhin Stau

Nach Unfall auf der A2 bei Bielefeld: Sperrung aufgehoben - wartende Autos bleiben liegen

Vier Autos und zwei Lastwagen sind bei Bielefeld ineinander gekracht und haben den Verkehr auf der A2 bis in die Morgenstunden lahmgelegt. Als die Sperrung aufgehoben wurde, war bei vielen Fahrzeugen, die im Stau gewartet hatten, die Batterie leer.

Zwei Autos und zwei Lastwagen sind am Mittwochabend bei Bielefeld ineinander gekracht und haben den Verkehr auf der Autobahn 2 über Stunden lahmgelegt. Ein Mensch sei bei dem Unfall schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Tank eines Lastwagens riss auf und lief vollständig aus. Die Reinigung zog sich in der Nacht zu Donnerstag hin, der Verkehr staute sich in Richtung Dortmund kilometerweit. Nach der Reinigung entdeckte die Polizei zahlreiche defekte Fahrzeuge auf der Autobahn, in einigen Autos waren die Menschen eingeschlafen. Auch in den Morgenstunden war ein Ende des Staus noch nicht in Sicht, so der Sprecher.

Zu dem Unfall war es gekommen, als ein Auto nach ersten Erkenntnissen zwischen dem Kreuz Bielefeld und Gütersloh ins Schleudern geriet und danach zwei Lastwagen touchierte. Als einer der beiden Lkw gegensteuern wollte, geriet er auf die rechte Spur. Dort fuhr ihm ein anderer Wagen auf. Der Autofahrer verletzte sich schwer. Aus dem aufgerissenen Tank lief Dieselkraftstoff. Am Stauende wurde eine Umleitung über die A33 eingerichtet.

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Die rund 20 während des Staus liegengebliebenen Autos mussten am Morgen abgeschleppt werden. Auch Nebel würde ein schnelles Ende des Staus verhindern, hieß es. Am frühen Morgen war der Stau immer noch knapp sieben Kilometer lang, ein Fahrstreifen sei frei. Die Reinigungsarbeiten dauern nach Angaben der Polizei noch bis mindestens 12 Uhr an. Es kommt weiterhin zu Verzögerungen auf der Strecke.

(siev/dpa)
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