Polizeibeauftragter Uli Grötsch „Sexismus und Chauvinismus sind auch bei der Polizei ein ernstes Thema“

Interview | Düsseldorf / Berlin · Uli Grötsch ist der erste Polizeibeauftragte des Bundes. Der 48-Jährige spricht offen über Mobbing bei der Polizei, über Fälle von Racial Profiling und den Vorwurf, ein Nestbeschmutzer zu sein.

Eine Demonstration gegen mutmaßliche Polizeigewalt. Häufig wird der Polizei aber zu Unrecht vorgeworfen, übermäßige Gewalt angewandt zu haben. (Symbolbild/ Archiv)

Eine Demonstration gegen mutmaßliche Polizeigewalt. Häufig wird der Polizei aber zu Unrecht vorgeworfen, übermäßige Gewalt angewandt zu haben. (Symbolbild/ Archiv)

Foto: dpa/Marius Becker

Uli Grötsch versteht sich als Brückenbauer zwischen Polizei und Bürgern. Der 48-Jährige ist der erste Polizeibeauftragte des Bundes und erst seit Ende März im Amt. Seine Hauptaufgabe ist es, polizeilichem Fehlverhalten nachzugehen – Bürger und Polizisten können sich bei ihm beschweren. Keine einfache Aufgabe für den Sozialdemokraten aus Bayern, zumal sein Posten innerhalb der Polizei teils auch sehr kritisch gesehen wird.