Ufo-Forscher aus NRW „Für etwa fünf Prozent der Fälle haben wir keine Erklärung“

Interview | Lüdenscheid · Täglich erhält die Gesellschaft zur Erforschung von Ufo-Phänomenen in Lüdenscheid Meldungen über unerklärliche Flugobjekte. Der Verein geht allen Hinweisen nach. Vorsitzender Hans-Werner Peiniger erläutert, wieviel davon ungeklärt bleibt, was sich hinter den Sichtungen verbirgt und wie er einen großen Ufo-Schwindel entlarvte.

GEP-Vorsitzender Hans-Werner Peiniger an einem alten Arbeitsplatz eines Fluglotsen, der in der Arbeitswelt-Ausstellung   DASA in Dortmund steht.

GEP-Vorsitzender Hans-Werner Peiniger an einem alten Arbeitsplatz eines Fluglotsen, der in der Arbeitswelt-Ausstellung DASA in Dortmund steht.

Foto: Privat

Während es in den USA eine eigene, beim Verteidigungsministerium angesiedelte Behörde gibt, die sich mit Sichtungen unidentifizierbarer fliegender Objekte beschäftigt, übernimmt diese Aufgabe hierzulande ein ehrenamtlich arbeitender Verein, die Gesellschaft zur Erforschung des Ufo-Phänomens (GEP) in Lüdenscheid. Hans-Werner Peiniger hat die GEP vor 50 Jahren gegründet und ist Vorsitzender des Vereins. Er legt Wert darauf, dass sich die GEP den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet fühlt und kein Sammelbecken ist für Ufo-Begeisterte. Im Gegenteil: Peinigers Blick auf scheinbar unerklärliche Phänomene am Himmel ist eher nüchtern.