Tierquälerei in der NRW - die aktuellen Fälle

Pferde, Schildkröten, Enten : Fälle von Tierquälerei in NRW

Immer wieder gibt es in der Region Fälle von Tierquälerei. Nicht nur Haustiere wie Hunde, Katzen und Meerschweinchen, auch Tiere auf der Weide wie Schafe oder Ziegen werden Opfer. Zuletzt sorgten verletzte Pferde in Mönchengladbach für Empörung.

An drei Sonntagen trieb der bislang unbekannte Pferdequäler auf Mönchengladbachs Weiden sein Unwesen. Zwei Tiere wurden von dem mutmaßlichen Täter teils schwer verletzt. Eines der Pferde fiel dem Unbekannten sogar zwei Mal zum Opfer. Der erste Fall ereignete sich in der Nacht vom 23. auf den 24. September. Die Halterin des Pferdes stellte am Morgen fest, dass die Stute verletzt war. Am 15. Oktober schlug der Pferdequäler dann erneut zu und verletzte das Tier ein zweites Mal schwer.

Auch am 1. Oktober wurde ein Pferd in Mönchengladbach verletzt. Es war gegen 11.40 Uhr auf eine Koppel gebracht worden. Als das Tier gegen 14.45 Uhr wieder in den Stall geholt wurde, hatte es an seiner rechten Flanke einen fünf bis zehn Zentimeter langen Schnitt.

Bundesweit für Schlagzeilen sorgte im August ein Fall von Tierquälerei aus Dortmund. In einem Schrebergarten hatten Besucher eine Schildkröte gefunden, der ein Loch in den Panzer gebohrt worden war. Der Besitzer hatte das Tier damit angeleint und war mehrere Wochen in den Urlaub gefahren. Das berichteten Zeugen.

In Moers wurden im April 2017 in einem Stadtpark mehrere Enten, Gänse und Schwäne von einem Mann schwer verletzt. Sogar mit einem Knüppel soll er zugeschlagen haben. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 71-Jährigen aus Moers.

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(skr)
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