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Wetter schaltet auf Winter um: Tief "Quentin" bringt Schnee und Kälte nach NRW

Wetter schaltet auf Winter um : Tief "Quentin" bringt Schnee und Kälte nach NRW

Am Mittwoch kommt der Winter: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erklärt, wo ab Mitte der Woche in Nordrhein-Westfalen Schnee fällt, wo er liegen bleibt und ob Autofahrer sich vor Glätte in Acht nehmen müssen.

In fünf Wochen ist Heiligabend und ab Dienstag gibt der Winter einen Vorgeschmack. Wie Lars Kirchhübel vom DWD auf Anfrage unserer Redaktion erklärt, bestimmt derzeit ein Hochdruckgebiet vom Atlantik bis zum Baltikum unser Wetter. "Ab Dienstag zerfällt dieses aber genau über Deutschland. So wird feuchte und polare Luft aus Skandinavien zu uns strömen."

Die Folge: Die Mischung aus zwei Niederschlagsgebieten, die Niedersachsen und NRW von der Nordsee her erreichen werden, und kalter Luft führen zu Schneefall. Erst in den höher gelegenen Gebieten des Hochsauerlandkreises um 700 Metern, "betroffen sind die Region um Winterberg und dem Kahlen Asten", erklärt Kirchhübel.

Schneefall bis ins Flachland

In der Nacht zu Mittwoch werde die Schneefallgrenze aber auf 300 bis 400 Meter herabsinken. "Dann werden wir auch in der Eifel, dem übrigen Sauerland und dem Bergischen Land Schneeregen oder Schnee haben." Die Temperaturen liegen zwischen dem Gefrierpunkt und plus vier Grad.

Glätte wird für Autofahrer laut DWD-Experte somit tagsüber (noch) kein Thema sein, zumindest nicht flächendeckend. In den Nächten und am Morgen aber müsse man auf glatte Straßen gefasst sein. So könne sich in der Nacht und in den Frühstunden vielerorts gefährliche Reifglätte bilden.

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Schneewarnungen in NRW

Im Laufe des Mittwochs erreicht NRW dann ein zweites Niederschlagsgebiet. "Ab dem Nachmittag kommt von Nordwesten Regen, der sich bis ins Flachland auch als Schneeregen und Schnee zeigen wird. Für Mittwoch werden wir Schneewarnungen herausgeben", sagt Kirchhübel vom DWD weiße Straßen voraus.

In den höheren Lagen von Eifel, Sauerland und bergischem Land werde es voraussichtlich sogar eine geschlossene Schneedecke geben. Autofahrer sollten dem Wetterexperten zufolge in diesen Regionen besonders achtsam sein.

Ausblick: Immer wieder Regen

Am Mittwoch werden die Temperaturen bei plus fünf Grad am Niederrhein liegen. In der Nacht sinkt das Quecksilber am Rhein auf den Gefrierpunkt, im Bergland auf minus drei Grad.

Der Ausblick für die kommenden Tage sieht kaum Veränderungen: Immer wieder Regen oder Schauer, dazu Temperaturen zwischen zwei und fünf Grad. "Ja, das nasskalte Wetter bleibt uns bis zum Wochenende erhalten", sagt Kirchhübel. Und damit auch der Schnee in den höheren Gebieten in NRW.

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(nbe)