Tausende Stellen in Gefahr „Thyssenkrupp-Entscheidung trifft uns ins Mark“

Duisburg · IHK und Land reagieren entsetzt auf den Kahlschlag in Duisburg. Ministerin Neubaur erinnert den Ruhr-Konzern an die Milliarden-Staatshilfe. Die IG Metall verlangt Kündigungsschutz über 2026 hinaus.

Fast ein Viertel der Produktion in Duisburg soll wegfallen.

Fast ein Viertel der Produktion in Duisburg soll wegfallen.

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Der geplante Kahlschlag bei Thyssenkrupp löst in Nordrhein-Westfalen Entsetzen aus. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur kritisierte die Entscheidung des Konzerns, fast ein Viertel der Stahlproduktion in Duisburg zu streichen: „Die Ankündigung der unternehmerischen Entscheidung Thyssenkrupps, in Duisburg Überkapazitäten und damit wohl Arbeitsplätze abzubauen, ist eine enttäuschende Nachricht - für den Stahlstandort Deutschland und Nordrhein-Westfalen, in erster Linie aber für die vielen Beschäftigten“, sagte Neubaur unserer Redaktion.