Bonner Insektenforscher klärt auf Wie man Stinkwanzen nach draußen befördert (ohne, dass sie stinken)

Service | Bonn · Immer wieder tauchen Stinkwanzen auch in Wohnungen auf. Das kann zu unangenehmen Situationen führen – vor allem, wenn die Tiere ihr übel riechendes Sekret absondern. Wie man das verhindert, erklärt ein Experte.

Eine Stinkwanze sonnt sich auf einem Blatt (Archiv).

Eine Stinkwanze sonnt sich auf einem Blatt (Archiv).

Foto: dpa/Jochen Lübke

Sie sind grün oder braun und etwa einen Zentimeter groß: Die Rede ist von Stinkwanzen. Die Insekten verkriechen sich als ungebetene Gäste in den Herbst und Wintermonaten auch gerne einmal in unseren Fensterrahmen und Wohnungen. Doch es gibt gar nicht die eine Stinkwanzenart. Ralph Peters (48), Leiter der Sektion Hymenoptera im Museum Koenig und Entomologe (Insektenforscher) erklärt, dass der Begriff „Stinkwanze“ zoologisch unpräzise sei. Hinter dem umgangssprachlichen Sammelbegriff steckten viele verschiedene Arten – für Laien seien diese nur schwer zu unterscheiden.