Bilanz für 2018 Rund 96.000 Kilometer Stau auf NRW-Autobahnen

Düsseldorf · Kleiner Lichtblick in der Stau-Bilanz von NRW: Zwischen Januar und November 2018 hat sich die Gesamtstaulänge auf den Autobahnen im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um drei Prozent verringert.

 Autos stehen in einer Baustelle auf der A40 im Stau (Archivfoto).

Autos stehen in einer Baustelle auf der A40 im Stau (Archivfoto).

Foto: dpa/Marius Becker

Damit gab es knapp 3078 Kilometer weniger als 2017. Die schlechte Nachricht für Autofahrer in Nordrhein-Westfalen: Insgesamt kamen in den ersten elf Monaten 2018 dennoch fast 96.000 Stau-Kilometer zusammen. Das geht aus Zahlen des Landesverkehrsministeriums hervor, die die Deutsche Presse-Agentur in Düsseldorf ausgewertet hat.

Jedes Jahr gibt es in NRW zwischen 250 und 350 Baustellen, die den Verkehr auf den Autobahnen über einen längeren Zeitraum beeinträchtigen. Auch 2019 wird die Geduld der Autofahrer vielerorts auf eine harte Probe gestellt. Das betrifft vor allem Abschnitte auf der A1. Ursache sind Arbeiten an mehreren maroden Brücken.

Die größten Engpässe sind deswegen zwischen der Anschlussstelle Volmarstein und dem Kreuz Dortmund/Unna zu erwarten sowie zwischen Dortmund/Unna und dem Kreuz Hagen. Das hat die Verkehrszentrale des Landesbetriebs Straßen.NRW auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf errechnet. Auf Platz 3 folgt demnach das bekannte Nadelöhr rund um die marode Leverkusener Autobahnbrücke.

2018 sei für das Bundesfernstraßennetz mit über 1,3 Milliarden Euro bereits eine Rekordsumme ausgegeben worden, teilte das Ministerium mit. Das Land unternehme viel, um stauträchtige Maßnahmen möglichst schnell abzuwickeln. An mehr als einem Drittel der jährlich 18.000 kurzfristig betriebenen Baustellen werde nachts gearbeitet. Eine neue Stabsstelle sorge für bessere Baustellen-Koordination in NRW.

(mba/dpa)