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Soforthilfe-Anträge: Warnung an Unternehmer vor Corona-Betrugsmasche mit Soforthilfe

Soforthilfe-Anträge : Bezirksregierung Münster warnt Unternehmer vor Corona-Betrugsmasche

Kriminelle nutzen die Corona-Krise, um Unternehmer zu betrügen. Dabei geht es um angebliche Gebühren für die Soforthilfe-Anträge.

Laut Mitteilung der Bezirksregierung von Mittwoch geben sich vermehrt Betrüger als Mitarbeiter der Behörde aus, um von Unternehmen, die Anträge auf Soforthilfe gestellt haben, einen Vorschuss und Bearbeitungsgebühren einzutreiben.

Dazu rufen die Täter bei Unternehmen an, bei denen Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie finanzielle Hilfe benötigen. Damit der Zuschuss ausgezahlt wird, sollen die Firmen angeblich vorab 150 Euro zahlen.

Die Bezirksregierung stellte klar: Es gibt kein Vorschuss-System und keine Bearbeitungsgebühren. Die Anträge können kostenlos seit dem 27. März gestellt werden. Nach Angaben der Behörde, die für das Münsterland und Teile des Ruhrgebiets verantwortlich ist, sind seitdem (Stand 31. März) 39.000 Anträge eingegangen.

Bund und Land bieten mehrere Programme an, um Freiberufler, Solo-Selbstständige und andere Kleinunternehmern in der Corona-Krise finanziell unter die Arme zu greifen.

(top/dpa)