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Spätsommer in NRW: September startet mit Sonne und 27 Grad

Spätsommer in NRW : September startet mit Sonne und 27 Grad

Unglaublich, aber wahr: Nach den vielen tristen Regentagen der vergangenen Wochen meldet sich ab der Wochenmitte tatsächlich der Sommer zurück. Die Sonne zeigt sich. Und die Temperaturen ziehen an. Bis zum Wochenende werden es 27 Grad.

Die gute Nachricht vorweg: Mindestens bis Freitag soll es schön bleiben. Am Mittwoch lässt sich in weiten Teilen des Landes die Sonne blicken, der Regenschirm kann im Schrank bleiben. Der Donnerstag verspricht dann Sommer landauf, landab bei angenehmen 25 Grad.

Am Freitag wird es noch einmal wärmer, bevor sich nachmittags lokal Schauer und Gewitter entwickeln können. Der erste Blick aufs Wochenende zeigt ein zweigeteiltes Wetter: überwiegend Sonne im Norden, im Süden eher Gewitter. Die Aussichten für Nordrhein-Westfalen deuten auf ein eher positives Wochenende hin und die Temperaturen sinken nicht unter 20 Grad.

Viele Landwirte in der Region freuen sich über die sonnigen Tage. Gerade für das Wachstum des Mais sind die wärmenden Strahlen gut. Der fast komplett ausgefallene Winter, das vergleichsweise schöne Frühjahr und die Nässe während der Sommerferien sorgen bei den Landwirten insgesamt für Zufriedenheit.

Im kollektiven Bewusstsein aber bleibt der Sommer 2014 als durchwachsen hängen. Wie der Deutsche Wetterdienst jüngst bekannt gab, hatte es dieser Sommer in sich: Es begann im Juni mit großer Trockenheit und der ersten Hitzewelle über Pfingsten, im Juli kamen viele Gewitter mit Regengüssen, und der August fühlte sich mancherorts schon herbstlich an.

NRW gehörte im Sommer dieses Jahres zu den kältesten Regionen Deutschlands. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 16,8 Grad war NRW das zweitkälteste Bundesland, nur Bayern lag mit 16,7 Grad knapp dahinter.

Außerdem zählte NRW zu den Bundesländern mit den meisten Niederschlägen. Nach den vorläufigen Zahlen des DWD fielen in diesem Sommer 318 Liter pro Quadratmeter. Im vergangen Jahr waren es gut 60 Liter weniger. Doch danach sieht es in den kommenden Tagen nicht aus: Wetterexperten prognostizieren eine Trockenphase, die zwei Wochen anhalten soll.

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(nbe)