A1, A42 und A45: Schwere Unfälle auf NRW-Autobahnen am Wochenende

A1, A42 und A45: Schwere Unfälle auf NRW-Autobahnen am Wochenende

Verletzte und Sperrungen waren die Folgen mehrere Autounfälle in Nordrhein-Westfalen an diesem Wochenende. Am Sonntagmorgen wurde eine Frau auf der A42 schwer verletzt, am Samstagabend ein Mann auf der A45. Bereits am Samstagmorgen gab es zwei Unfälle mit mehreren Verletzten auf der A1.

Medienberichten zufolge verlor eine Autofahrerin am Sonntagmorgen die Kontrolle über ihr Auto. Sie fuhr gegen einen Baum neben der Fahrbahn. Die Feuerwehr befreite sie aus dem Wrack, ein Hubschrauber brachte die Schwerverletzte in ein Krankenhaus. Die Ursache ist unklar. Zwischen 8 und 9 Uhr war die A42 Richtung Kamp-Lintfort gesperrt.

Ein 52-Jähriger ist bei einem Unfall zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Nord lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann aus Bergneustadt im Bergischen Land fuhr gegen 23 Uhr Richtung Frankfurt. Als er vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechselte, stieß sein Auto mit dem eines 35-Jährigen zusammen. Er kam auf dem linken Fahrstreifen zu Stehen. Ein 48-Jähriger konnte die Kollision mit dem Unfallwagen nicht mehr vermeiden. Das Auto einer 18-Jährigen wurde durch Trümmerteile schwer beschädigt. Der 52-Jährige kam schwer verletzt, der 48-Jährige leicht verletzt ins Krankenhaus. Die A45 musste bis kurz vor 1 Uhr komplett gesperrt werden. Laut Polizei entstanden 55.000 Euro Schaden.

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Beim ersten Unfall zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum/Werne und Hamm/Bergkamen um kurz vor 11 Uhr am Samstag bremste eine 51-Jährige ihr Auto, die darauf folgende Fahrerin (50) konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig stoppen. Es kam zum Auffahrunfall, beide Fahrerinnen wurden leicht verletzt. In den entstandenen Stau fuhr ein 19-Jähriger hinein und beschädigte zwei Autos, die wiederum mit einem weiteren zusammenstießen. Hier wurden insgesamt fünf Personen im Alter zwischen 17 und 56 Jahren leicht verletzt. Die Unfallstelle musste zeitweilig komplett gesperrt werden. Ab 12.20 Uhr waren die Verkehrsbehinderungen aufgehoben.

Derzeit wird in Nordrhein-Westfalen diskutiert, ob neue Technik schwere Unfälle besonders auf Autobahnen verhindern kann. Lesen Sie dazu hier einen ausführlichen Artikel.

(hpaw)