Schwarzbuch Bei diesen Projekten wurde in NRW Steuergeld verschwendet

Düsseldorf · Überflüssige Aussichtsplattformen, teure Kunstprojekte, millionenschwere Sanierungen: 18 Beispiele für Steuerverschwendung in Nordrhein-Westfalen haben es 2017 in das berüchtigte Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler geschafft.

Schwarzbuch 2018: Fälle von Steuerverschwendung in NRW
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Fälle von Steuerverschwendung in NRW

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Foto: dpa
  • Bergisch Gladbach: Die Agentur für Arbeit wollte eine Frau kurz vor dem Renteneintritt noch auf eine Weiterbildungsmaßnahme schicken. Erst als sich der Bund der Steuerzahler einschaltete, stornierte die Agentur die Teilnahme.
  • Düsseldorf: Schon 2014 kritisierte der Bund der Steuerzahler die Pläne der Stadt, eine siebte Brücke über den Kittelbach zu errichten. 18.000 Euro sollten dafür investiert werden - diese Pläne sind nun vom Tisch. Stattdessen wird mit dem Geld ein Spielplatz gebaut.
  • Essen: 50.000 Euro wollte die Stadt im Schellenberger Wald in eine Aussichtsplattform investierten. Von dort sollten die durch Sturm "Ela" versuchten Schäden besonders gut zu sehen sein. Das Projekt wurde letztlich nicht umgesetzt.
  • Mettmann: 500.000 Euro wollte Mettmann ausgeben, um am Jubiläumsplatz das "Waschbrett" genannte Dach zu ersetzen. Kurz vor Erscheinen des Schwarzbuchs beschloss die Politik, darauf zu verzichten.
  1. Meerbusch: Die Politik möchte eine marode Brücke am Latumer See durch einen Neubau ersetzen. Die Bürger halten die Brücke für überflüssig und kritisieren die Pläne - genauso wie der Steuerzahlerbund. Nun will die Stadt die Brücke sanieren.
(cbo)
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