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Schnee NRW heute - Winter bringt Glätte im Berufsverkehr am Donnerstag

Glätte im Berufsverkehr : Winter bringt Schnee-Intermezzo in NRW

Am Donnerstag ziehen von Nordwesten Schauer über das Land, die bis ins Flachland Schnee bringen können. Ab einer Höhe von 400 Meter können die Flocken auch liegen bleiben. Das winterliche Zwischenspiel ist aber nur von kurzer Dauer.

Es wird mal wieder winterlich weiß in Nordrhein-Westfalen – allerdings nur vorübergehend und nicht überall. Ein Regenband bringt in der Nacht zum Donnerstag leichte Niederschläge, die laut Deutschem Wetterdienst (DWD) im Bergland in Schnee übergehen können.

Über dieses Thema berichten wir auch in unserem Nachrichten-Podcast Aufwacher.

Wo die Schneefallgrenze liegt, ist dabei noch nicht ganz klar. Anfangs wohl bei rund 600 Meter, im Laufe der Nacht soll sie aber auf rund 400 Meter sinken, sagt ein DWD-Meteorologe. Immerhin sind in den höheren Lagen, beispielsweise im Sauerland, damit zwischen einem und fünf Zentimeter Neuschnee möglich. Vor allem in Schauernähe werden starke, in Hochlagen stürmische Böen erwartet.

 Etwas ungemütlich könnte es am Donnerstag zumindest stellenweise im Berufsverkehr werden. Denn von Nordwesten ziehen kräftige Schauer über das Land, die bis ins Flachland Schnee und Schneeregen bringen sollen. Wo genau es dadurch glatt wird, lässt sich laut DWD-Meteorologe nicht prognostizieren, Autofahrer sollten aber entsprechend vorsichtig unterwegs sein.

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Allerdings sinkt die Schneefallgrenze noch einmal auf etwa 200 bis 400 Meter, darunter ist eher Graupel und Schneeregen zu erwarten. Und dort, wo es schneit, werden die Flocken nicht lange liegenbleiben – dazu war es in den vergangenen Tagen zu warm. Nur oberhalb von 400 Metern ist mit einer anhaltenden Schneedecke zu rechnen. So sind im Sauerland für den Donnerstag bis zu acht Zentimeter Neuschnee vorhergesagt. 

 Am Freitag ist das winterliche Intermezzo dann schon wieder vorbei. Die Schauer lassen nach und gehen mehr und mehr von Schnee in Regen über, von Norden her setzt sich zudem allmählich milderes Wetter durch. Liegen die Temperaturen am Freitag noch zwischen drei und sechs Grad, steigen sie am Samstag schon auf fünf bis sieben Grad. Dabei bleibt es regnerisch.

Eine durchgreifende Wetteränderung ist auch in den Tagen danach nicht in Sicht. Mit wirklich winterlichen Verhältnissen ist auch nach den Prognosen der Langzeitmodelle vorläufig nicht zu rechnen – es bleibt eher nasskalt, aber für die Jahreszeit tendenziell zu warm. Eine durchgehende Schneedecke ist in NRW damit nur in den höheren Lagen des Sauerlands zu finden, im Flachland bleibt es bei regnerischem Schmuddelwetter.