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Pfingststurm "Ela": Schäden in Kommunen in dreistelliger Millionenhöhe

Pfingststurm "Ela" : Schäden in Kommunen in dreistelliger Millionenhöhe

Der Pfingststurm "Ela" hat in NRW Menschenleben gefordert und Verwüstungen angerichtet. Nach ersten Schätzungen belaufen sich die Schäden in den Kommunen auf 220 Millionen Euro. Es werde aber noch deutlich teurer, glaubt die Landesregierung.

Der schwere Pfingststurm "Ela" hat in den nordrhein-westfälischen Kommunen nach ersten Schätzungen einen Schaden von 220 Millionen Euro verursacht. Da viele Kommunen aber wegen der Aufräumarbeiten ihre Schäden noch nicht melden konnten, sei von einer deutlich höheren Summe auszugehen.

Das sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Donnerstag im NRW-Landtag in einer ersten Zwischenbilanz und versprach schnelle Landeshilfen. Zerstörte Bäume und Neuanpflanzungen machten den höchsten Schadensposten aus.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) geht von deutlich höheren Kosten aus. Bundesweit wurden 350.000 versicherte Schäden an privaten Gebäuden und Kraftfahrzeugen in Höhe von rund 650 Millionen Euro gemeldet. Das ging aus ersten Auswertungen des GDV hervor, die unserer Redaktion exklusiv vorlag.

Sechs Menschen starben an den Folgen des Unwetters vor gut drei Wochen. Zudem seien 98 Menschen verletzt worden, davon 17 Einsatzkräfte. "Ela" hatte vor allem in NRW, Hessen und Niedersachsen gewütet.

(lnw)