Saban Saulic: Sänger stirbt nach Unfall auf A2 - Verursacher betrunken

Bekannter Sänger Saban Saulic stirbt: Betrunkener ohne Führerschein verursacht tödlichen Unfall auf A2

Ein prominenter serbischer Sänger, Saban Saulic, ist bei einem schweren Unfall auf der A2 bei Gütersloh ums Leben gekommen. Unfallverursacher war ein 34-jähriger angetrunkener Mann ohne Führerschein.

Der 34-Jährige fuhr am frühen Sonntagmorgen in einer Baustelle auf einen Wagen mit drei Insassen auf, wie die Polizei in Bielefeld mitteilte. Die Fahrzeuge gerieten ins Schleudern und prallten in die Schutzplanken.

Der 34-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon. Ein Beifahrer des vorausfahrenden Wagens erlag wenig später in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die beiden anderen Menschen in diesem Wagen wurden ebenfalls schwer verletzt in Kliniken gebracht.

Bei dem Todesopfer handelte es sich um den 68-jährigen serbischen Volkssänger Saban Saulic, wie seine Familie in einer Erklärung im Onlinedienst Instagram mitteilte. Mit ihm sei "die schönste Stimme der Region verstummt", hieß es. Laut serbischen Medien war Saulic, im früheren Jugoslawien ein bekannter Sänger, kurz nach einem Konzert auf der Fahrt zum Flughafen verunglückt.

Einen weiteren schweren Unfall gab es auf der A1 bei Stuhr in Niedersachsen. Ein Geisterfahrer ist dort bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben gekommen. Zwei Erwachsene und zwei Kinder einer Familie aus dem anderen Wagen wurden verletzt - drei lebensgefährlich und eines der Kinder schwer, wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei am Sonntag mitteilte.

Der Geisterfahrer fuhr aus bislang unbekannter Ursache am Nachmittag an der Anschlussstelle Groß Ippener im Landkreis Oldenburg auf die Gegenfahrbahn der A1. Einige Fahrer konnten noch ausweichen. Nach etwa drei Kilometern kam es jedoch zu dem Zusammenprall.

Die beiden beteiligten Autos seien bei dem Unfall am Nachmittag quer auf der Fahrbahn liegen geblieben. Daraufhin fuhr eine Frau mit ihrem Wagen in die Wracks. Sie und ihr Beifahrer verletzten sich leicht. Rettungshubschrauber brachten die drei lebensgefährlich Verletzten in eine Klinik. Das schwer verletzte Kind kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Für den Geisterfahrer kam jede Hilfe zu spät.

(felt/AFP)
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