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Rund 166.000 Kinder in NRW stehen vor Einschulung

Schulstart in der Pandemie : Rund 166.000 i-Dötzchen stehen vor Einschulung

Damit die werdenden Erstklässler Mitte August einen möglichst normalen Start in ihr Schulleben haben können, trifft die Landesregierung laut Schulministerin Gebauer alle nötigen Vorbereitungen. Wie groß Einschulungen veranstaltet werden können, hängt jedoch von der jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenz ab.

Rund 166.000 Jungen und Mädchen in Nordrhein-Westfalen gehen Mitte August den ersten Schritt ins Schulleben. Die Landesregierung treffe alle nötigen Vorkehrungen, damit der Schulstart der i-Dötzchen trotz Pandemie „mit größtmöglicher Normalität beginnen“ könne, betonte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Montag in Düsseldorf. Allerdings gelten auch für die neuen Erstklässler vom Tag der Einschulung an die allgemeinen Corona-Schutzregeln, hieß es aus dem Ministerium.

Bereits vor Beginn der Sommerferien habe man alle Schulen über die Planungen für den Unterrichtsbetrieb nach den Ferien informiert. Alle Jahrgänge und Schulformen sollen demnach mit Präsenzunterricht ins neue Schuljahr starten. Strenge Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben müssten auch ab dem 18. August wieder in den Schulen eingehalten werden. Für Schülerschaft und Personal seien zwei Tests pro Woche verpflichtend, für Grundschüler sind dabei altersgerecht sogenannte Lolli-Tests vorgesehen. Es bleibt bei Mund-Nasen-Bedeckung in Schulgebäude und Unterricht.

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In Nordrhein-Westfalen findet die Einschulung spätestens am zweiten Schultag nach den Sommerferien statt – also dieses Jahr am 18. oder 19. August. Wie die Einschulung vor Ort ausgestaltet wird – etwa mit welcher Personenzahl – richtet sich laut Ministerium unter anderem nach der Corona-Schutzverordnung und den dort genannten Inzidenzstufen, also den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

(bora/dpa)