Auftritt in Gelsenkirchen Warum die Polizei die Rolling Stones zum Konzert eskortierte

Gelsenkirchen · Am Mittwoch spielten die Rolling Stones in der Veltins Arena in Gelsenkirchen. Zuvor hatte die Band offenbar im Stau gestanden und wurde von der Polizei zum Veranstaltungsort eskortiert. Wie es dazu kam.

Rolling-Stones: So war das Konzert in Gelsenkirchen ​- alle Fotos
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So war das Rolling-Stones-Konzert in Gelsenkirchen

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Foto: Christoph Reichwein (crei)

Im Rahmen ihrer „Sixty“-Europatournee traten die Rolling Stones rund um Frontmann Mick Jagger am Mittwochabend in der Veltins Arena in Gelsenkirchen auf. Dass die Band pünktlich ankam, war zunächst nicht sicher. Auf der Autobahn standen die Musiker nämlich mitten im Berufsverkehr im Stau - bis ein Streifenwagen das Fahrzeug zum Veranstaltungsort eskortierte.

Die Maßnahme habe aber „in keiner Weise im Zusammenhang mit dem pünktlichen Beginn der Veranstaltung“ gestanden, wie ein Sprecher der Polizei Gelsenkirchen auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte. Vielmehr sei es um die Sicherheit der Bandmitglieder gegangen. „Die Polizei wurde durch den Veranstalter um Begleitung eines Fahrzeugs gebeten, in welchem sich Bandmitglieder der ‚Rolling Stones‘ befanden“, sagt der Polizeisprecher. Da nicht auszuschließen gewesen sei, dass sich in diesem Bus Mick Jagger befand, hätten Beamte der Polizei Gelsenkirchen das Fahrzeug an der Ausfahrt Gelsenkirchen-Buer der Autobahn A2 in Empfang genommen und den Wagen zum Veranstaltungsort begleitet. „Wenn das Fahrzeug unbegleitet gewesen wäre und Fans erfahren hätten, dass sich Mick Jagger in diesem Fahrzeug befunden hätte, könnte die Sicherheit dieser Person nicht mehr gewährleistet werden“, sagt der Sprecher.

Mick Jagger vor dem Breidenbacher Hof in Düsseldorf​
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Mick Jagger zeigt sich Fans vor Breidenbacher Hof in Düsseldorf

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Foto: Wolfgang Harste

Zur Aufgabe der Polizei gehöre auch, Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren. „Dazu kann die Polizei in bestimmten Fällen Sonderrechte in Anspruch nehmen“, erklärt der Sprecher weiter. Insgesamt habe die Begleitung weniger als zehn Minuten gedauert.

Dabei ist eine Polizeieskorte auch nicht als Promi-Bonus zu sehen. Kostenpflichtiger Inhalt Vor einigen Wochen begleitete die Polizei etwa ein Paar aus Straelen ins Krankenhaus nach Geldern, weil bei der Frau kurz zuvor die Fruchtblase geplatzt war.

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