1. NRW
  2. Panorama

Recklinghausen: Polizei eskortiert Schwangere ins Krankenhaus

„Nicht lange gefackelt“ : Werdender Vater hatte es eilig - Polizeieskorte ins Krankenhaus

Ungewöhnliche Wendung einer Geschwindigkeitskontrolle in Recklinghausen: Eskortiert von einem Streifenwagen ging es für eine werdende Mutter und ihren Mann ins Krankenhaus. Jetzt ist der kleine Anton da.

Die Polizeikontrolle eines Autofahrers in Recklinghausen hat eine unerwartete Wendung genommen. Der Fahrer, ein werdender Vater, hatte es in der Nacht zu Donnerstag offensichtlich eilig, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Auf dem Beifahrersitz saß seine hochschwangere Frau. Die Beamten hätten „nicht lange gefackelt“ - sie begleiteten die werdenden Eltern mit Blaulicht ins Krankenhaus.

Wenige Stunden später kam dann die Nachricht: Der Sohn Anton ist auf der Welt, Mutter und Kind geht es gut. Für den kleinen Jungen gab es einen Plüschbären in Polizeiuniform - damit er auch in Zukunft immer in sicherer Begleitung ist, sagte eine Sprecherin. Und auf eine Knolle wegen der hohen Geschwindigkeit auf dem Weg ins Krankenhaus wurde verzichtet.

(hsr/dpa)