Recklinghausen: Auto rast in Bushaltestelle - Polizei geht von Suizid-Versuch aus

Auto raste in Bushaltestelle : Polizei geht nach Todesfahrt in Recklinghausen von Suizidversuch aus

Ein Mensch starb und acht weitere wurden verletzt, als ein Auto in Recklinghausen in eine Bushaltestelle raste. Jetzt wird klar: Der Fahrer steuerte den Wagen wohl absichtlich in die Menschengruppe. Die Polizei geht von einem Suizidversuch aus.

Der Autofahrer, der in Recklinghausen in eine Menschenmenge an einer Bushaltestelle raste, wollte sich vermutlich umbringen. Davon geht die Polizei aus, wie ein Sprecher am Freitagmorgen sagte. Bereits am Donnerstag hatte es laut Polizei erste Hinweise darauf gegeben. Andere Ursachen könnten aber auch noch nicht ausgeschlossen werden. Der Fahrer überlebte schwer verletzt, eine 88 Jahre alte Seniorin starb und acht weitere Menschen wurden teils schwer verletzt.

Zum Gesundheitszustand der Verletzten wollte die Polizei keine weiteren Angaben machen. Fünf der Verletzten und der Fahrer waren in umliegende Kliniken gebracht worden, drei Menschen wurden am Unfallort behandelt. Weitere Informationen will die Polizei im Laufe des Freitags veröffentlichen.

Nach aktuellem Ermittlungsstand war der Mann mit seinem Auto in Richtung Innenstadt unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam und auf die Gegenseite geriet. Dort fuhr er in die an einer Haltestelle wartende Menge.

(skr/dpa)
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