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Razzia in NRW: Sieben verdächtige Geldautomatenaufbrecher festgenommen

Razzien in NRW und Hessen : Sieben verdächtige Geldautomatenaufbrecher festgenommen

Nach monatelangen Ermittlungen ist den Behörden in Dortmund ein Schlag gegen eine überregional tätige Bande von Geldautomatenaufbrechern gelungen. Nach einem Mann wird weiterhin gefahndet.

Mit Razzien in NRW und Hessen und sieben Festnahmen haben Ermittler eine mutmaßliche Bande gestoppt, die Dutzende Geldautoautomaten geknackt haben soll. Zehn Objekte wurden durchsucht, sieben Männer festgenommen, nach einem wird noch gefahndet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in mindestens 32 Fällen Automaten in Banken und Sparkassen in NRW, in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg aufgebrochen zu haben. Seit Herbst 2019 werde ermittelt.

Einige der Verdächtigen hielten sich den Angaben zufolge in Dortmund auf und planten die Taten von dort aus. Die Durchsuchungen am Donnerstagmorgen fanden im hessischen Weiterstadt sowie in Dortmund, Leverkusen und Wenden im Sauerland statt. Es handele sich um eine Gruppe von Beschuldigten aus Albanien, Mazedonien und aus dem Kosovo.

Fünf von ihnen waren laut Polizei nach einem Aufbruch in Iserlohn im Sauerland gerade nach Dortmund zurückgekehrt, als die Beamten sie beim Aufteilen der Beute überraschten. Ein Verdächtiger flüchtete, wurde aber schnell festgenommen. Auch in Wenden kam es zu einer Festnahme. Nach einem bis dahin noch Unbekannten wird gefahndet - er war vor dem Zugriff in Wenden in einem Auto geflüchtet. Die siebte Festnahme erfolgte in Leverkusen.

Die Beute der mutmaßlichen Bande beträgt insgesamt nach derzeitigem Kenntnisstand mindestens 500 000 Euro. Hinzu komme ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich, da die Täter „sehr brachial“ vorgegangen seien. Einige Taten blieben „im Versuchsstadium stecken“.

(dtm/dpa)