Konflikte am Beckenrand Bäder in NRW setzen vermehrt Sicherheitskräfte ein

Düsseldorf · Nach einer Schlägerei im Allwetterbad in Duisburg-Walsum wird wieder über Übergriffe vor allem in Freibädern diskutiert. Viele Betriebe vertrauen mittlerweile auf Sicherheitsdienste. Was noch passieren soll, damit der Badespaß streitfreier wird.

Freibäder NRW: Ab ins Freibad in Düsseldorf, Mettmann und Co.
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Foto: Stadtwerke Bielefeld/Dennis Neuschaefer-Rube

Kaum hat die Freibadsaison begonnen, schon kommt es während des Betriebs zu Streitereien. So sind im Allwetterbad in Duisburg-Walsum am Dienstagabend mehrere Jugendliche aneinandergeraten. Ein 19-Jähriger wurde dabei leicht verletzt und ein 15-Jähriger mutmaßlicher Angreifer festgenommen, weil er per Haftbefehl gesucht wurde. Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen spiegelt sich in solchen Vorfällen ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. „Wir stellen ein zunehmend respektloses Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Badegästen fest“, sagt Sprecherin Ann-Christin von Kieter, „vor allem junge Männer, oft in Gruppen, benehmen sich oft daneben, weil die Emotionen überkochen.“