Sexarbeiterin über Corona-Regeln „Die Missionarsstellung geht zum Beispiel nicht mehr“

Dortmund · Bianca Lauber arbeitet als Sexarbeiterin in Dortmund – seit Kurzem auch unter Corona-Auflagen. Wie das funktioniert und wie ihre Kunden reagieren, erzählt sie im Protokoll.

Eine Sexarbeiterin sitzt in einer Bar (Symbolfoto).

Foto: dpa/Andreas Arnold

Ich mache vor allem Hausbesuche. Eine Tasche hatte ich da schon immer dabei, aber jetzt ist sie sehr viel größer. Zusätzlich zu Kondomen und Gleitgel habe ich inzwischen auch noch Einwegmasken und Desinfektionsmittel dabei. Man muss immer für den Kunden mitdenken. Ich kann mich nicht darauf verlassen, dass er von sich aus einen Mund-Nasen-Schutz trägt, also bringe ich sie selbst mit.