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Paderborn: Polizei stoppt Junggesellinnenabschied mit Spielzeugwaffen

Vorfall in Paderborn : Polizei stoppt Junggesellinnenabschied mit Spielzeugwaffen

Sieben Frauen waren in Paderborn in einer Limousine unterwegs – und zielten durch die heruntergelassenen Fenster mit aufblasbaren Pistolen auf Passanten. Weil die Waffen echt wirkten, löste das einen größeren Polizeieinsatz aus.

In Paderborn ist ein Junggesellinnenabschied aus dem Ruder gelaufen und von mehreren Streifenwagen beendet worden. Zuvor waren die sieben Frauen im Alter zwischen 28 und 35 Jahren in einer sogenannten Stretchlimousine unterwegs. Dabei hatten sie durch die heruntergelassenen Fenster mit aufblasbaren Maschinenpistolen auf Passanten gezielt, wie die Polizei am Montag in Paderborn mitteilte. Von außen aber waren die Gewehre nicht als Spielzeugwaffen zu erkennen. Die Besatzungen von zwei vorbeifahrenden Feuerwehrautos und einem Rettungswagen hatten Alarm geschlagen und die Polizei gerufen. Die anrückenden Beamten stoppten das Fahrzeug mit vorgehaltenen Waffen.

Die Feiergruppe muss jetzt mit Strafanzeigen wegen des Verdachts der Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen. Echt aussehende Spielzeugwaffen dürfen in der Öffentlichkeit nicht benutzt werden.

(bora/dpa)