Tief „Zeynep“ Reul geht von zwei Sturmtoten in NRW aus – „Traurige Orkan-Bilanz“

Düsseldorf · Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) geht von zwei Sturmtoten in NRW aus. Zuvor war im Zusammenhang mit dem Sturm ein Todesfall in Nordrhein-Westfalen und ein weiterer in Niedersachsen bekannt.

So fegte Sturmtief „Zeynep“ über Nordrhein-Westfalen
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Foto: dpa/David Young

Innenminister Herbert Reul (CDU) geht von zwei Sturmtoten in NRW aus. „Nordrhein-Westfalen blickt auf eine traurige Orkan-Bilanz: Nach bisherigem Stand hat der Sturm "Zeynep" zwei Menschen das Leben gekostet“, sagte Reul am Samstag. Wie eine Sprecherin erläuterte, handelt es sich dabei zum einen um einen Autofahrer auf der Bundesstraße 54 in der Nähe von Altenberge im Kreis Steinfurt, dessen Wagen von einem Baum getroffen worden war. Das zweite Sturmopfer sei nach vorläufigen Erkenntnissen ein 17 Jahre alter Beifahrer, der mit zwei Gleichaltrigen in Hopsten im Kreis Steinfurt unterwegs gewesen war. Der Fahrer war nach Polizei-Angaben möglicherweise einem Ast ausgewichen und dadurch von der Fahrbahn abgekommen.

Ein weiterer Mensch sei lebensbedrohlich verletzt worden, fünf weitere seien schwer verletzt worden, so Reul. Das Unwetter habe zu knapp 300 Verkehrsunfällen geführt. Die Feuerwehr rückte demnach bis Samstagmittag zu über 12 000 Einsätzen aus. „Ich bin mit meinen Gedanken bei den Angehörigen der Unglücksopfer und wünsche ihnen viel Kraft“, sagte Reul. „Unseren Einsatzkräften, die sich auch in diesen Tagen für die Menschen in NRW besonders ins Zeug gelegt und unermüdlich geholfen haben, bin ich sehr dankbar.“

(bora/dpa)
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