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Umgestürzte Bäume und Windhosen: Nur wenige Einsätze nach Unwetter in NRW

Umgestürzte Bäume und Windhosen : Nur wenige Einsätze nach Unwetter in NRW

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ab Sonntagnachmittag bis in die Nacht hinein vor schweren Unwettern in ganz Nordrhein-Westfalen gewarnt. Erwartet werden heftige Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern und Hagel.

In Schermbeck war am Abend ein Baum auf die Fahrbahn des Waldwegs in der Nähe einer Ziegelfabrik gestürzt. Die Feuerwehr konnte den Baum jedoch schnell von der Straße räumen. Zu Verkehrsstaus kam es während des Einsatzes nicht, da die Straße außerhalb der Ortschaft liegt.

Für große Teile Nordrhein-Westfalens hatte der DWD aus der Vorabmeldung am Nachmittag eine amtliche Warnung gemacht. Es sollten Stürmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 95 km/h möglich sein. Aus Tönisvorst im Kreis Viersen machte ein Bild einer Windhose auf offenem Feld die Runde im sozialen Netzwerk Facebook. Auf Häuser traf diese Winhose nach Angaben der Feuerwehr im Kreis Viersen jedoch nicht. Im Kreis Viersen gab es jedoch zwei Einsätze wegen abgeknickter Äste.

In den Städten Duisburg und Düsseldorf gab es bis zum späten Abend keine Einsätze aufgrund von Starkregen oder Sturm.

Die kommende Woche wird sich laut Wettevorhersagen herbstlich zeigen. Vom Westen aus zieht eine Kaltfront nach Deutschland, die für tiefere Temperaturen sorgt. Starke Gewitter sind bei dieser Wetterlage auch eher auszuschließen.

(jco)