Anhaltendes Winterwetter Wann in NRW mit dem nächsten Schnee zu rechnen ist

Düsseldorf · In den nächsten Tagen beruhigt sich das Wetter in NRW. Die Nächte bleiben knackig frostig, auch tagsüber steigen die Werte kaum über die null Grad. Mit Schnee ist demnächst aber auch wieder zu rechnen.

Schnee 2023 in NRW - So schön ist es in Winterberg und Bergischem Land
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Wintereinbruch in NRW — so schön ist der Schnee

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Foto: Stefan Singer

In einigen Regionen in NRW mussten die Menschen am Mittwochmorgen zur Schneeschaufel greifen, meistens reichte jedoch ein Besen, um den Schnee wegzukehren. So fielen in der Nacht zum Mittwoch laut Deutschem Wetterdienst (DWD) im Münsterland und im Ruhrgebiet verbreitet ein bis vier Zentimeter, in Bielefeld waren es schon fünf bis zehn und in Teilen des Bergischen Landes bis zu 15 Zentimeter Schnee. Am meisten herunter kam im Sauerland, auf dem Kahlen Asten beträgt die Schneehöhe derzeit rund 30 Zentimeter, sagt Martin Schönebeck, Meteorologe beim DWD in Essen. In weiten Teilen des Rheinlands regnete es dagegen, örtlich führten die wenigen Schneeflocken höchstens zu vorübergehend matschigen Straßen. Im ganzen Land kam es allerdings wegen Glätte zu etlichen Unfällen. In den kommenden Tagen dürfte sich die Verkehrssituation jedoch entspannen – denn weitere Schneefälle sind kaum in Sicht.

Schnee in NRW sorgt  für Chaos — Unfälle auf den Autobahnen
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Schnee und Glätte sorgen für Unfälle auf den Autobahnen

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Foto: dpa/Kai Osthoff

Schon am Mittwochnachmittag erwartet Schönebeck nur noch vereinzelte Schneeschauer, höchstens im Bergland oberhalb von 400 Meter kommen die Niederschläge als Schnee herunter. Mit mehr als ein bis drei Zentimeter sei dabei selten zu rechnen. Donnerstag und Freitag bleiben laut der Prognose weitgehend niederschlagsfrei, der Samstag, vor allem aber der Sonntag könnten dann neue Schneefälle bringen. „Das ist aber noch nicht ausgemacht, die Vorhersagen ändern sich täglich“, sagt Schönebeck. Momentan sehe es so aus, dass am Sonntag ein neues Niederschlagsgebiet heranzieht – aber eben behaftet mit einem hohen Unsicherheitsfaktor.

In den kommenden Nächten herrscht dazu verbreitet Dauerfrost mit Temperaturen, die zwischen minus eins und minus sechs Grad liegen. Auch tagsüber klettern die Werte kaum über null Grad, im Rheinland seien gerade mal null bis plus vier Grad möglich. Vor allem am Donnerstagmorgen muss gebietsweise noch mit Glätte wegen überfrierender Nässe gerechnet werden, danach entspannt sich die Situation etwas. „Dann gibt es allenfalls noch vereinzelt Reifglätte“, sagt Schönebeck.

Bis auf weiteres bleibt es bei der Wetterlage. Eine so lange Kälteperiode zu dieser Jahreszeit sei aber durchaus im Rahmen des Normalen, sagt der Meteorologe. „Wir sind das wegen der zuletzt milden Winter nur nicht mehr gewohnt“, so Schönebeck weiter. Rückschlüsse zum Beispiel auf das Wetter an Weihnachten ließen sich daraus allerdings nicht ziehen. Schönebeck: „Wir können gerade mal halbwegs bis nächste Woche Mittwoch gewisse Aussagen treffen – bis Weihnachten ist das unmöglich. Dann kann es längst wieder milder sein.“

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