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NRW-Pressefoto 2021 wird Bild von der Flut-Katastrophe

Motiv aus Bad Münstereifel : Bild der Flut-Katastrophe wird „NRW-Pressefoto 2021“

Ein Bild von der Flut-Katastrophe ist am Montag im Düsseldorfer Landtag als „NRW-Pressefoto 2021“ ausgezeichnet worden. Unter dem Titel „Er-schöpft“ zeigt es einen Mann mit traurigem Blick, der Schlamm aus dem Kellerfenster seines Hauses schöpft.

Für das Motiv aus Bad Münstereifel wurde der der Fotograf Benjamin Westhoff vom „Bonner Generalanzeiger“ mit dem ersten Platz geehrt. Landtagspräsident André Kuper sagte laut vorab verbreiteter Mitteilung: „Das NRW-Pressefoto 2021 macht die Bilder des Jahres wieder lebendig: die unfassbare Gewalt und Zerstörung der Unwetterkatastrophe, Menschen, die vor dem Nichts stehen“. Solche Momente, Geschichten und Emotionen lieferten Pressefotografinnen und -fotografen. „Sie sind überall dort in Nordrhein-Westfalen, wo Nachrichten entstehen: in den Flutgebieten, bei der Impfung gegen die Corona-Pandemie oder bei politischen Entscheidungen.“ Diese Arbeit sei unersetzlich für die Demokratie.

Den zweiten Platz belegt ein Bild des Nobelpreisträgers für Chemie, Benjamin List, von Sascha Schürmann. Er fotografierte für die Bildagentur Getty Images den Wissenschaftler, wie er von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Max-Plancks-Instituts in Mülheim an der Ruhr beglückwünscht wurde. Der dritte Platz ging an Bernd Thissen, der den neuen NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst bei der Wahl zum Landesvorsitzenden der CDU für die Deutsche Presseagentur (dpa) fotografierte.

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Mit dem Nachwuchspreis wurde Leon Kügeler mit einem Foto für die Agentur Reuters ausgezeichnet, es zeigt einen Zahnarztbesuch in Corona-Zeiten. Die Schutzausrüstung erinnere eher an einen Katastrophenfilm als an eine Arztpraxis, erklärte die Jury. So habe der Fotograf ein aktuelles gesellschaftliches Thema treffend umgesetzt. Erstmals stimmte das Publikum über die Kategorie ab.

Begleitend zur Preisverleihung wurde im Landtag eine Ausstellung mit 35 der 349 eingereichten Bildern eröffnet. Sie ist bis 12. Januar 2022 in der Bürgerhalle des Landtags und online zu sehen. Landtagspräsident André Kuper sagte, die Fotos machten die „unfassbare Gewalt und Zerstörung der Unwetterkatastrophe“, den Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Bundestagswahl wieder lebendig.

Der Landtag hatte den Journalistenpreis in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben. 79 Fotografinnen und Fotografen reichten den Angaben zufolge insgesamt 349 Bilder ein. Fünf von ihnen bewarben sich mit insgesamt 21 Fotos um den Nachwuchspreis (bis 30 Jahre). Die gestifteten Preisgelder betragen insgesamt 19.000 Euro.

(top/dpa/epd)