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NRW: Integration in macht Fortschritte – mehr Menschen machen Abitur

Mehr Menschen machen Abitur : Integration in NRW macht Fortschritte

Immer mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln machen Abitur. Die Integration in NRW macht gute Fortschritte. Die Ergebnisse hat die Landesregierung in einer Studie veröffentlicht.

Die Bemühungen um die Integrationen von Menschen aus Einwanderungsfamilien hat nach Ansicht des Landes NRW in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte verzeichnet. Das Düsseldorfer Integrationsministerium verweist in seinem Integrations- und Teilhabebericht 2021, der am Mittwoch im Integrationsausschuss des Landtags vorgestellt werden soll, unter anderem auf den Indikator Bildung. Demnach ist der Anteil der Menschen mit ausländischen Wurzeln, die eine Fachhochschulreife oder ein Abitur erlangt haben, zwischen 2009 und 2019 von 29,1 auf 38,4 Prozent gestiegen. Bei den Frauen lag der Zuwachs sogar noch höher: Er stieg von 30,3 auf 40,5 Prozent.

Auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt habe sich „deutlich verbessert“, hieß es. So erhöhte sich die Erwerbstätigenquote von 57,5 auf 65,1 Prozent. Bei den Frauen aus Zuwandererfamilien war der Zuwachs am stärksten: Ihr Anteil stieg in dem Berichtszeitraum von 49,1 auf 57,8 Prozent.

Im Jahr 2019 stammten 5,3 Millionen Menschen in NRW aus einer Familie mit Migrationsgeschichte. Das war fast ein Drittel (30,1 Prozent) der Gesamtbevölkerung. Seit 2009 sei die Zahl der Menschen mit Einwanderungsgeschichte damit um knapp eine Million oder 6,1 Prozentpunkte gestiegen.

(ldi/epd)