NRW: Grenze für Feinstaub wurde eingehalten

Luftverschmutzung in NRW: Grenzwerte für Feinstaub wurden eingehalten

Das Landesumweltamt hat vorläufige Messdaten zur Feinstaubbelastung in NRW bekanntgegeben. Die Grenzwerte wurden zum vierten Mal in Folge nicht überschritten.

Zum Stickstoffdioxid, das zuletzt zum Hauptproblem für die Luftqualität geworden ist, gebe es noch keine verlässlichen Zahlen für das vergangene Jahr.

Beim Feinstaub sei an allen 70 NRW-Messstandorten die EU-Vorgabe erfüllt worden, dass der Grenzwert von 50 Mikrogramm nicht an mehr als 35 Tagen überschritten werden dürfe. In Hagen und Gelsenkirchen war die Anzahl der Überschreitungstage mit 29 beziehungsweise 28 Tagen am höchsten.

Winzige Feinstaubpartikel können die Atemwege reizen und auf Dauer die Lungenfunktion stören - besonders gefährlich für Asthmatiker. "Wir sehen sie nicht, atmen sie aber ein", sagte Wilhelm Deitermann vom Landesumweltamt NRW. Der Feinstaub gelange bis in die Organe und könne dort auf lange Sicht Schäden hervorrufen.

(cebu)