NRW-Flughäfen: Rund 20 Prozent mehr Schmuggel - Drogen und verbotene Waren

Drogen und verbotene Waren : Rund 20 Prozent mehr Schmuggel an NRW-Flughäfen

Tatort Flughafen: Zollbeamte an nordrhein-westfälischen Flughäfen haben 2017 deutlich mehr Fälle von Schmuggel registriert. Dabei geht es meist um großen Mengen Drogen.

Der Zoll hat im vergangenen Jahr an den Flughäfen in NRW mehr Fälle von Schmuggel aufgedeckt. Es seien 490 Ermittlungsverfahren „mit Tatort Flughafen“ eingeleitet worden. Das sind knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahr, sagte eine Sprecherin des Zollfahndungsamts Essen.

In den meisten Fällen ging es um Drogen oder die Einfuhr verbotener oder nicht verzollter Waren. Bei der Suche wurden die Zollbeamten oft von Spürhunden unterstützt. Die zwölf Rauschgift-Spürhunde am Flughafen Köln/Bonn erschnüffelten 2017 rund 13 Kilogramm Marihuana und mehr als fünf Kilogramm Opium.

Am Düsseldorfer Flughafen entdeckten Hunde große Mengen Kokain und Zigaretten. Dort gibt es außerdem einen Bargeldspürhund, der nach Angaben des Hauptzollamtes mehr als 300.000 Euro fand.

(mba/dpa)
Mehr von RP ONLINE