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NRW: Fast 15.000 geflüchtete Kinder aus Ukraine an Schulen

Hälfte der Schüler besucht Grundschule : Fast 15.000 geflüchtete Kinder aus Ukraine an Schulen in NRW

Mittlerweile sind an NRW-Schulen rund 6000 Schüler mehr als in der Woche vor Ostern. Das teilte das Schulministerium am Montag mit. Fast die Hälfte der Schüler besucht die Grundschule.

An Schulen in Nordrhein-Westfalen werden aktuell rund 14.700 aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche unterrichtet. Das sind etwa 6000 Schülerinnen und Schüler mehr als in der Woche vor Ostern, wie das NRW-Schulministerium am Montag in Düsseldorf mitteilte. Seit Ende März führt das Ministerium wöchentlich eine Umfrage zu den neu zugewanderten jungen Menschen durch.

6873 und somit fast die Hälfte der geflüchteten Kinder besuchen laut Umfrage eine Grundschule im Land. 2736 junge Menschen werden an einem Gymnasium unterrichtet. 564 geflüchtete Kinder und Jugendliche besuchen eine Hauptschule, 915 eine Realschule und rund 1900 eine Gesamtschule. 816 junge Erwachsene gehen auf ein Berufskolleg.

Im April hat das NRW-Bildungsministerium einen Leitfaden zum Schulunterricht für aus der Ukraine geflüchtete Kinder herausgegeben. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) kündigte damals bereits an, die Mittel für den Vertretungsunterricht um 3,5 Millionen Euro erhöhen und 1052 weitere Lehrerstellen bereitstellen zu wollen. Das Ministerium plant nach eigenen Angaben zudem, den herkunftssprachlichen Unterricht auf Ukrainisch auszuweiten. Auch sollen sich ukrainischsprachige Lehrkräfte auf Stellen bewerben können.

(kag/kna)