Beschimpfungen an Scholz Demonstrationen am 1. Mai in NRW teilweise mit Störungen

Düsseldorf/Dortmund/Duisburg · In Düsseldorf gab es bei der Demo am 1. Mai massive Störungen durch Querdenker und Kriegsgegner. In Dortmund attackierten Mitglieder der Antifa Polizisten. Die Bilanz zum „Tag der Arbeit“ in NRW.

 Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU,2.v.l.) Thomas Kutschaty, Vorsitzender der NRW-SPD, Mona Neubaur, Landesvorsitzende der Grünen in Nordrhein-Westfalen, Joachim Stamp, Vorsitzender der nordrhein-westfälischen FDP, Anja Weber, Vorsitzende des DGB NRW bei der Demo in Dortmund.

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU,2.v.l.) Thomas Kutschaty, Vorsitzender der NRW-SPD, Mona Neubaur, Landesvorsitzende der Grünen in Nordrhein-Westfalen, Joachim Stamp, Vorsitzender der nordrhein-westfälischen FDP, Anja Weber, Vorsitzende des DGB NRW bei der Demo in Dortmund.

Foto: dpa/Bernd Thissen

In vielen Städten in NRW kam es am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, zu den traditionellen Demonstrationen. Ein Überblick über die Geschehnisse.

In Düsseldorf gab sich bei der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Bundeskanzler Olaf Scholz die Ehre. Er hat bei seiner knapp 15 Minuten langen Rede zum 1. Mai in Düsseldorf der Ukraine weitere Unterstützung zugesagt. „Mit Geld, mit humanitärer Hilfe, aber auch mit Waffenlieferungen, wie das viele andere Länder in Europa auch machen“, sagte er.

Die Rede von Scholz wurde von massivem Gegenprotest aus dem dicht gedrängt stehenden Publikum heraus begleitet. Dabei waren unter anderem Querdenker, aber auch Kriegsgegner.

1. Mai in Düsseldorf: Viele Demos und Olaf Scholz zu Besuch
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1. Mai in Düsseldorf: Viele Demos und Olaf Scholz zu Besuch

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Foto: dpa/David Young

In Dortmund war es bei Demonstrationen aus dem Linken-Spektrum zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Antifa und der Polizei gekommen.

Der amtierende Ministerpräsident von NRW, Hendrik Wüst (CDU) zeigte sich auf der Gewerkschafts-Demo in Dortmund stattdessen zuversichtlich, dass er auch nach der Landtagswahl in NRW am 15. Mai Regierungschef bleibe. Neben ihm nahmen auch die Spitzenkandidaten von SPD und Grüne, Thomas Kutschaty und Mona Neubaur an dem Demozug teil.

In Duisburg kamen rund 3000 Menschen zur Kundgebung am 1. Mai und verfolgten die Reden und Auftritte in der Innenstadt. So ging die Duisburger Bundestagsabgeordnete und aktuelle Präsidentin des Bundestages Bärbel Bas, neben Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und der regionalen DGB-Vorsitzenden Angelika Wagner, dem bunten Zug durch die Duisburger Innenstadt voran.

Insgesamt sollen allein in NRW rund 60 Veranstaltungen am „Tag der Arbeit“ stattgefunden haben.

(kag/dpa)