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Kulturministerium: NRW-Bräuche sind nun "immateriellen Kulturerbe"

Kulturministerium : NRW-Bräuche sind nun "immateriellen Kulturerbe"

Der Rheinische Karneval, die Fischerei an Sieg und Rhein, das Schützenwesen und der Osterräderlauf in Lüdge gehören nun zum Inventar des immateriellen Kulturerbes von NRW.

Die vier Bräuche wurden vom Land auf eine eigens geschaffene Liste der lebendigen Traditionen aufgenommen, die "einen besonderen Bezug" zum Bundesland besitzen, wie die Staatskanzlei in Düsseldorf am Montag mitteilte. Dies sei auch eine Auszeichnung für Millionen Menschen, die sich für die lebendige Vielfalt engagierten, sagte Kulturministerin Ute Schäfer (SPD).

Mit dem Bewerbungsverfahren für die internationale Liste bei der UNESCO hat die Aktion in NRW nur indirekt zu tun. Erst im April hatte eine Jury landesspezifische Vorschläge für das Immaterielle Kulturerbe empfohlen. Eine Entscheidung wird 2016 erwartet. Mit der landeseigenen Inventarliste sollen die vorgeschlagenen Bräuche noch einmal extra geehrt und empfohlen werden, sagte ein Sprecher des Kulturministeriums.

(lnw)