NRW baut Flüchtlingsunterbringung um - keine Notunterkünfte mehr

Keine Notunterkünfte mehr: NRW baut Flüchtlingsunterbringung um

In Nordrhein-Westfalen wird die Organisation der Flüchtlingsunterkünfte neu ausgerichtet. Es werde bis auf absolute Notreserven nur noch Regelunterkünfte geben, heißt es aus dem Innenministerium in Düsseldorf.

Ziel sei eine ausgewogene Verteilung auf Rheinland und Westfalen. Dazu würden auch neue Unterkünfte eingerichtet. Seit Januar 2016 war die Zahl der Plätze in Flüchtlingsunterkünften des Landes von 85.000 auf 35.000 abgebaut worden.

Abbau und Umstrukturierung sind Konsequenzen aus dem Rückgang der Flüchtlingszahlen. Mit einem Mix aus Regelplätzen, Reserveplätzen und einer Notreserve will NRW schnell auf neue Veränderungen reagieren können.

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Wöchentlich kommen den Angaben zufolge noch 1300 bis 1600 Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen, vor allem Menschen aus Syrien und anderen Kriegsregionen, wie die Bezirksregierung Arnsberg mitteilte.

(lnw/csr)