Stichproben in NRW zur Mehrwegpflicht Die Manta-Platte in der Tupperdose

Düsseldorf/Duisburg · Imbisse und Restaurants, die Essen für unterwegs verkaufen, sind neuerdings dazu verpflichtet, ihre Speisen und Getränke auch in Mehrwegverpackungen anzubieten. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Eine Stichprobe in mehreren NRW-Städten.

Bei „Manu’s Treff“ in Duisburg-Rheinhausen kann man Pommes, Currywurst und Co. nicht nur in Mehrwegschalen, sondern auch in mitgebrachten Tupperdosen mitnehmen.

Bei „Manu’s Treff“ in Duisburg-Rheinhausen kann man Pommes, Currywurst und Co. nicht nur in Mehrwegschalen, sondern auch in mitgebrachten Tupperdosen mitnehmen.

Foto: Nick Deutz

Es brutzelt in der Fritteuse, Pommes werden goldgelb frittiert. In „Manu’s Treff“ herrscht reger Betrieb. Der kleine Imbiss in Rheinhausen, ganz in der Nähe des Duisburger Hafens, füllt sich gerade zur Mittagszeit mit hungrigen Kunden. Inhaberin Manuela Kahlke und ihr Team bedienen gleich mehrere Gäste, das Essen wird blitzschnell verpackt. In der Regel landen Pommes, Currywurst und Co. auf klassischen Einwegtellern, doch Kahlke präsentiert auch gerne ihre nachhaltigen Alternativen. „Bei uns gibt es schon seit mehr als zwei Jahren Mehrwegschalen für Speisen. Die sind sogar mikrowellentauglich“, sagt Kahlke. Damit ist sie vielen ihrer Kollegen bereits einen Schritt voraus, die sich aktuell noch mit dem neuen Verpackungsgesetz arrangieren müssen.