1. NRW
  2. Panorama

Münster: Sparkassenmitarbeiter soll Münzgeld abgezweigt haben

Mindestens 30.000 Euro : Sparkassenmitarbeiter in Münster soll Münzgeld abgezweigt haben

Über Jahre soll ein inzwischen 63 Jahre alter Mitarbeiter einer Sparkasse in Münster Kleingeld unterschlagen haben. Mindestens 30.000 Euro soll er so auf ein eigenes Konto eingezahlt haben.

Ein Sparkassenmitarbeiter in Münster soll immer wieder Kleingeld abgezweigt und so mindestens 30.000 Euro unterschlagen haben. Der inzwischen 63-Jährige sei für die Annahme und Zählung des in Münzen eingezahlten Geldes der Kunden zuständig gewesen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Das Geld werde in einer Art Kiste angeliefert, „in die soll er immer wieder und über einen längeren Zeitraum hineingegriffen haben“, so der Sprecher weiter. Dem Mann werde daher Unterschlagung vorgeworfen. Die Zeitung „Westfälische Nachrichten“ hatte zuvor berichtet.

Den Ermittlungen zufolge war der Fall aufgeflogen, weil die Stadt Münster nach der Einzahlung von Münzen aus ihren Parkautomaten Geld auf dem Konto vermisste. Nach internen Prüfungen hätte die Stadtverwaltung aber ausschließen können, dass die Fehlbeträge bei ihnen entstanden seien, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. Daraufhin seien Ermittlungen bei der Bank eingeleitet worden, woraufhin der Mitarbeiter in den Fokus geriet. Die Polizei habe bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass der Mann die kleinen Beträge später auf sein eigenes Konto eingezahlt hatte. Die Ermittlungen dauerten an.

  • BASF hat eine Firmensitz in Monheim
    Fluthilfespende aus Monheim : BASF-Mitarbeiter spenden für Flutopfer
  • Düsseldorf-Gerresheim : 150.000 Liter Wasser fließen in Baugrube
  • Georg Aßmann (links) und Bernhard Mockel
    Auszeichnung für Bernhard Mockel : „Alltagsheld“ aus Wallrath mit Bürgerpreis geehrt

Man habe sich inzwischen von dem Mitarbeiter getrennt, hieß es in einer Stellungnahme der Sparkasse. Aufbauend auf den Ermittlungsergebnissen werde nun genau überprüft, ob und inwieweit „Ansatzpunkte für Optimierungen bei einzelnen Arbeitsvorgängen erkennbar werden“.

(chal/dpa)