1. NRW
  2. Panorama

Massenschlägerei in Münster: 100 Jugendliche prügeln sich am Aasee

Massenschlägerei in Münster : Rund 100 Jugendliche prügeln sich am Aasee

Am Aasee in Münster haben sich rund 100 Jugendliche eine Schlägerei geliefert. Die Beteiligten haben sich laut Polizeiangaben vermutlich zum Feiern getroffen, bei steigendem Alkoholpegel soll die Lage dann aber offenbar eskaliert sein.

Das sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Beim Eintreffen der alarmierten Polizei am Freitagabend hätten einer Mitteilung zufolge kleinere Gruppen die Flucht ergriffen. Es habe eine aufgebrachte, aggressive Stimmung geherrscht. Die Polizistinnen und Polizisten kontrollierten die noch anwesenden Menschen und forderten sie zum Verlassen des Platzes auf.

Ein 20-jähriger Mann leistete Widerstand. Bei ihm fanden die Beamten einen Teleskopschlagstock und einen Schlagring. Neben Strafanzeigen wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung erwartet ihn den Angaben nach ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Auch in Dortmund ist es zu Gewalt gekommen. Bei einer Auseinandersetzung zweier Gruppen mit Schuss- und Stichwaffen sind in der Innenstadt mehrere Menschen verletzt worden. Es gab deshalb am Sonntag einen Großeinsatz der Polizei, mehrere Straßen wurden gesperrt. Zwei Personengruppen seien auf einem Gehweg aneinandergeraten, sagte ein Polizeisprecher. Es habe auch Festnahmen gegeben. Wie viele Verletzte und Festgenommene es gab und welchen Hintergrund der Streit hatte, wird demnach zurzeit ermittelt. „Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.“

  • Die beleidigende Art der „Opfer“ erschwerte
    Kripo ermittelt : Schlägerei mit Baseballschlägern in Neuss
  • Die Polizei ging im Juni 2021
    Krawalle in NRW-Städten : Wieso die Polizei jetzt gegen randalierende Jugendgruppen vorgeht
  • An dieser Haltestelle wurde der 18-Jährige
    Nach Messerattacke in Düsseldorf : Polizei prüft Verbindung zu Vorfällen in der Altstadt

Am Abend wurde der Tatort untersucht. Eine Polizeisprecherin sagte: „Wir sind mit starken Kräften vor Ort.“ Für die Bevölkerung bestand am Abend laut Polizei keine Gefahr mehr. Zu Beginn waren Unbeteiligte aufgerufen worden, das Gebiet um den Einsatzort zu meiden.

(felt/dpa)