Lehrerin Marie-Christine Ghanbari aus NRW für Weltlehrerpreis 2017 nominiert

Weltlehrerpreis: Lehrerin aus NRW unter den besten 50 der Welt

Marie-Christine Ghanbari aus Gescher im Münsterland hat es in eine weltweite Auswahlliste für den Weltlehrerpreis von 50 vorbildlichen Lehrern geschafft. Damit setzte sie sich unter 20.000 Bewerbern aus 179 Ländern durch.

Die 33 Jahre alte Pädagogin und Lehrbeauftragte der Uni Münster unterrichtet an einer Gesamtschule Sport, Mathematik und Deutsch. Bei ihrem Projekt "Sportpaten" begleiten Sportstudenten jüngere Schüler und stärken mit positiven Erfahrungen deren Selbstwertgefühl. Seit einem Forschungsprojekt 2009 in Nigeria setzt sich die Münsteranerin außerdem für Projekte wie einer Digital-Partnerschaft mit Schulen in dem afrikanischen Land ein.

"Mein Ziel ist es, dass meine Schüler zu Weltbürgern werden, die ein großes Bewusstsein für die Menschenrechte haben", sagte Ghanbari der Deutschen Presse-Agentur. Der "Global Teacher Prize" wird von der Varkey Foundation als Stifter vergeben. Er ist mit einer Million US-Dollar dotiert. Die Stifter des internationalen Lehrerpreises wollen die Rolle von Lehrern in der Gesellschaft würdigen.

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2016 ging der Preis ins Westjordanland nach Israel an die Lehrerin Hanan Al Hroub. Sie wurde für ihre Konzepte gegen Gewalt ausgezeichnet. Die Lehrerin wuchs selbst in einem palästinensischen Flüchtlingscamp auf. Der Gewinner 2017 wird am 19. März in Dubai bekannt gegeben.

(see/lnw)
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