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Noch ein Neuanfang Lecker an Bord – nach der Mosel-Staffel wird sich auf jeden Fall etwas ändern

Mosel/Wittlich/Hunsrück · Eine Staffel der erfolgreichen Sendung „Lecker an Bord“ endet. Eine weitere soll folgen. Dann wird nicht mehr alles so sein, wie man es jetzt auf der Mosel gesehen hat.

 Dieses Jahr führt die Sommerreise an die Mosel - Björn Freitag (r) und Frank Buchholz mit mit Skipperin Mia Licht (M).

Dieses Jahr führt die Sommerreise an die Mosel - Björn Freitag (r) und Frank Buchholz mit mit Skipperin Mia Licht (M).

Foto: WDR/Melanie Grande

Es war ein holpriger Start für die siebte Staffel von „Lecker an Bord“. Denn nach den sechs vorherigen Staffeln hatten die Fans der WDR-Sendung eine klare Erwartungshaltung. Sie wollten das Dreiergespann sehen, das sie ins Herz geschlossen hatten. Sie wollten wieder die Männerfreundschaft auf dem Fluss erleben.

Vieles blieb gleich, als das WDR-Team die neuen Folgen abgedreht hat. Dieses Mal war es die Mosel, auf der die Köche entlang reisten und nach kulinarischen Abenteuern suchten. Aber für die Stammzuschauer war es einfach nicht mehr so wie früher. Denn neben den Köchen Björn Freitag und Frank Buchholz fehlte jemand. Der Skipper Heinz-Dieter Fröse und sein Boot „unaone“ waren nicht mehr dabei. An seine Stelle trat ein neues Gesicht, das ein neues Boot steuerte. In der Mosel-Staffel war erstmals Mia Licht als Skipperin zu sehen. Sie kommt tatsächlich von der Mosel und legte mit den Köchen auch an ihrem Heimathafen Bernkastel-Kues an.

Reaktionen auf diese Veränderung gab es sofort. Ein Teil der Fans äußerte sich schwer enttäuscht und beschwerte sich darüber in den sozialen Medien. Auch Wochen nach dem Start der siebten Staffel gab es noch wiederholt Beschwerde-Kommentare, zum Beispiel auf den Facebook-Seiten von Björn Freitag. „Lecker an Bord“ war schlagartig in unruhiges Fahrwasser geraten.

Erschwerend kam hinzu, dass die öffentlichen Aussagen des alten Skippers und des WDR Raum für Spekulationen lassen. Der Sender teilte mit, Heinz-Dieter Fröse sei im Ruhestand. Fröse jedoch ließ öffentlich wissen, er wäre durchaus bereit, wieder bei der Sendung einzusteigen. Was genau zur Trennung beider Seiten geführt hat, wurde nicht im Detail bekannt. Kostengründe spielten aber wohl definitiv eine Rolle. Ein Boot von der Mosel zu nehmen war auf jeden Fall günstiger als Fröses „unaone“ erst dorthin zu überführen.

Was auch immer die Beweggründe für die Veränderung waren, ist doch eines klar: Die Mosel-Staffel von „Lecker an Bord“ ist nicht der neue Normalzustand für die Sendung. Denn das Team aus Mia Licht, Björn Freitag und Frank Buchholz ist schon wieder Geschichte. Mit der letzten Folge der Staffel (Erstausstrahlung am 30. Oktober 2023) wird sich die Skipperin verabschieden. Das wurde schon kurz vor dem Staffel-Auftakt in Trier deutlich.

In der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz sprach sie schon Anfang September über ihre Erlebnisse bei den Dreharbeiten. Es war ein tolles Erlebnis, das merkt man ihr an. Die erste Folge der neuen Staffel war damals noch nicht gesendet. „Irgendwann wird es eine achte Staffel geben, dann ohne Sie“, stellt Moderatorin Patricia Küll am Ende des Gesprächs fest und schließt die Frage an, ob die Skipperin denn die beiden Köche vermissen werde. „Auf jeden Fall“, antwortet Mia Licht. „Ich werde auch das leckere Essen vermissen.“ Sie kann das ganz entspannt kommentieren. Es war geplant, dass nach ein paar Folgen schon Schluss ist mit ihrem Auftritt bei „Lecker an Bord“. Sie kehrt zurück in ihren eigentlichen Job. Sie ist Sachbearbeiterin im öffentlichen Dienst, hat sie gegenüber volksfreund.de verraten.

Die Fans erwartet mit der nächsten Staffel also wieder eine Veränderung. Auf dem nächsten Fluss ist die Rolle des Skippers bei „Lecker an Bord“ neu zu besetzen. Fröse machte den enttäuschten Fans zumindest leichte Hoffnungen auf eine Rückkehr. „Sachen, die Spaß machen, darf man gerne wiederholen. Aber dann zu anderen Bedingungen“, sagte er zu Beginn der Mosel-Staffel unserer Redaktion. Allerdings wäre dann wohl sein eigenes Boot nicht mehr dabei, erklärte er. Das ist keine klare Absage, aber zumindest ein Hinweis darauf, dass selbst bei einer Rückkehr Fröses wohl nicht wieder alles beim Alten sein kann.

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